Aktuelles und Informationen für Unternehmen zum neuen Coronavirus

Die Wirtschaftsförderung Böblingen und auch das Citymanagement stehen Unternehmen für unterschiedlichste Fragestellungen als Ansprechpartner zur Verfügung. Aufgrund starker telefonischer Auslastung bitten wir Sie, etwaige Fragen über das Postfach wirtschaftsfoerderung@boeblingen.de an die Stadt zu adressieren.

Darüber hinaus wollen wir allen Böblinger Unternehmen aktuelle Informationen, Verweise und Links zum Umgang mit dem Coronavirus SARS-CoV-2/COVID-19 zur Verfügung stellen.

Die aktuelle Lage ändert sich dynamisch. Wie bemühen uns, Ihnen stets den aktuellen Informationsstand zu geben. Bitte beachten Sie, dass die Wirtschaftsförderung der Stadt Bölingen keine Rechts- und Gesundheitsberatung durchführen kann. Die hier zur Verfügung gestellten Informationen dienen Ihnen als Hilfestellung. Sie ersetzen keine Rechtsberatung.

Corona-Soforthilfeprogramm des Landes Baden-Württemberg - Antragsprozesss ab sofort möglich, Erleichterung bei den Förderbedingungen

Aktualisierung 30.03.2020:
Die Corona-Soforthilfe des Landes wird ohne Prüfung des privaten Vermögens ausbezahlt. Stattdessen müssen Antragssteller nur nachweisen, dass die laufenden betrieblichen Einnahmen nicht ausreichen, um die laufenden betrieblichen Kosten des Unternehmens zu finanzieren. Dies gab Wirtschaftsminsterin Nicole Hofmeister-Kraut am 29.03.2020 bekannt. Es müssen somit keine sonstigen liquiden Mittel eingesetzt werden, um von der Soforthilfe des Landes zu profitieren.

Konkret muss der Antragsteller versichern, dass er durch die Corona-Pandemie in wirtschaftliche Schwierigkeiten geraten ist, die seine Existenz bedrohen. Dies liegt dann vor, wenn die fortlaufenden Einnahmen aus dem Geschäftsbetrieb des Antragsstellers voraussichtlich nicht ausreichen, um die Verbindlichkeiten in den auf die Antragstellung folgenden drei Monaten aus dem erwerbsmäßigen Sach- und Finanzaufwand (bspw. gewerbliche Mieten, Pacht, Leasingaufwendungen) zu zahlen (Liquiditätsengpass). Dies gilt rückwirkend für alle Anträge seit dem Start der Soforthilfe.
Landwirte können aktuell für ihre Betriebe der agrarischen Urproduktion noch keine Anträge im Landesprogramm stellen. Dies wird aber in wenigen Tage nach Umstellung auf das Bundesprogramm möglich sein.

Nutzen Sie für die Stellung der Anträge auf Soforthilfe ausschließlich die Internetseiten von offiziellen Landesstellen. Dies sind Ministerien und Landesförderbanken mit Unterstützung der Industrie-und Handelskammern. Betrüger versuchen derzeit mit gefälschten Seiten Daten zu erlangen. Eine entsprechende Warnmeldung des Landeskriminalamtes Baden-Württemberg können Sie hier (74,4 KiB) herunterladen.

Förderprogramm
Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg hat ein Soforthilfeprogramm aufgelegt: Gewerbliche Unternehmen, Sozialunternehmen und Angehörige der Freien Berufe, die sich unmittelbar infolge der Corona-Pandemie in einer existenzbedrohenden wirtschaftlichen Lage befinden und massive Liquiditätsengpässe erleiden, werden mit einem einmaligen, nicht rückzahlbaren Zuschuss unterstützt.
Der vollelektronische Antragsprozess steht ab sofort zur Verfügung stehen (siehe unter Antragsstellung). Der Zuschuss wird dann von der L-Bank unmittelbar auf das Konto des Antragstellers bzw. des Zuschussempfängers angewiesen.

Wer wird gefördert?
Anträge können von gewerblichen und Sozialunternehmen, von Soloselbstständigen und von Angehörigen der Freien Berufe, einschließlich Künstler/innen mit bis zu 50 Beschäftigten (Vollzeitäquivalente) gestellt werden, die ihren Hauptsitz in Baden-Württemberg haben.

In Anlehnung an die KMU-Definitiion der EU wird als Unternehmen „jede Einheit, unabhängig von ihrer Rechtsform, die eine wirtschaftliche Tätigkeit ausübt" verstanden. Hierzu zählen auch gemeinnützige Sozialunternehmen, sofern diese aktiv am Wirtschaftsleben teilnehmen.

Soloselbständige und Kleinstunternehmen mit unter fünf Beschäftigten sind nur insoweit antragsberechtigt, als dass sie mit ihrer selbständigen Tätigkeit das Haupteinkommen oder zumindest ein Drittel des Nettoeinkommens eines Haushalts bestreiten.

Was wird gefördert?
Die Unternehmen sollen bei der Sicherung ihrer wirtschaftlichen Existenz und Überbrückung von akuten Liquiditätsengpässen, u.a. für laufende Betriebskosten wie Mieten, Kredite für Betriebsräume, Leasingraten u.Ä., durch einen Zuschuss unterstützt werden.
Liquiditätsengpässe oder Umsatzeinbrüche, die bereits vor dem 11. März 2020 entstanden sind, sind daher nicht förderfähig.

Wie wird gefördert?
Die Soforthilfe ist gestaffelt nach der Zahl der Beschäftigten und beträgt bis zu:

  • 9.000 Euro für drei Monate für antragsberechtigte Soloselbstständige und Antragsberechtigte mit bis zu 5 Beschäftigten,
  • 15.000 Euro für drei Monate für Antragsberechtigte mit bis zu 10 Beschäftigten,
  • 30.000 Euro für drei Monate für Antragsberechtigte mit bis zu 50 Beschäftigten

Die Obergrenze für die Höhe der Förderung entspricht dem unmittelbar infolge der Corona-Pandemie verursachten Liquiditätsengpass oder entsprechenden Umsatzeinbruch, maximal jedoch den oben genannten Förderbeträgen.
Die Anzahl der Beschäftigten ergibt sich aus der Berechnung der Vollzeitäquivalente, die anhand der Regelungen der KMU-Definition der EU erfolgt. Hilfestellung bietet des Benutzerhandbuch KMU-Definition, das hier (1,07 MiB) heruntergeladen werden kann. Unternehmen mit bis zu 10 Beschäftigten dürfen ihre Auszubildenden bei der Beschäftigtenzahl voll anrechnen.

Antragsverfahren
Antragsberechtigt sind Unternehmen mit Hauptsitz in Baden-Württemberg. Anträge dürfen nur von Unternehmen gestellt werden, die noch keine vergleichbare Hilfe des Landes Baden-Württemberg oder eines anderen Bundeslandes für eine möglicherweise in einem anderen Bundesland oder in Baden-Württemberg bestehende Betriebsstätte beantragt oder erhalten haben. Die Anträge sind in diesem Zusammenhang von dem Hauptsitz des Unternehmens zu stellen. Die Richtlinien können auch hier (259,7 KiB) heruntergeladen werden.

Antragsstellung

  1. Laden Sie das Antragsformular Soforthilfe Corona inkl. De-minimis-Erklärung hier (215,9 KiB) herunter und füllen Sie es vollständig an Ihrem PC aus. 
    Nur vollständig ausgefüllte Formulare können bearbeitet werden. Eine Ausfüllhilfe bieten die FAQs zur Soforthilfe Corona auf der Internetseite des Wirtschaftsministeriums.
    Damit Sie beschreibbare PDF-Formulare problemlos ausfüllen, bearbeiten und speichern können, sollten sie auf dem Computer heruntergeladen und gespeichert werden. Verwenden Sie grundsätzlich zum Ausfüllen immer den kostenlos zur Verfügung gestellten Adobe Acrobat Reader. Haben Sie bereits den Acrobat Reader installiert, kontrollieren Sie: 
    - Ob Sie die neueste Version geladen haben und aktualisieren Sie ihn gegebenenfalls.
    - Ob JavaScript in den Einstellungen vom Adobe Acrobat Reader aktiviert ist. 
  2. Drucken Sie das vollständig ausgefüllte Formular aus
  3. Unterschreiben Sie (rechtsverbindlich durch einen Vertretungsberechtigten) das Formular eigenhändig an der dafür vorgesehenen Stelle
  4. Scannen Sie (oder fotografieren Sie) das Formular mit Ihrer Unterschrift ein
  5. Speichern Sie das gescannte/ fotografierte Dokument im PDF-Format ab.
    Es können nur vollständig ausgefüllte Formulare im PDF-Format verarbeitet werden.
    Bitte führen Sie gegebenenfalls mehrseitige Dokumente in EIN Dokument zusammen.
    Da nur Dokumente im PDF-Format angenommen werden können, müssen die Dokumente im Datei-Typ PDF gespeichert oder über einen Standard-PDF-Drucker gedruckt werden, um das PDF-Format sicherzustellen.
  6. Öffnen Sie bitte folgendes Online-Portal: www.bw-soforthilfe.de. Wegen sehr vieler paralleler Zugriffe auf der zentralen Seite bw-soforthilfe.de kann es deshalb beim Upload des Antrags zu Wartezeiten kommen. Das Wirtschaftsminsterium arbeitet daran, das zu verbessern. Bitte haben Sie Geduld, die Bearbeitung hängt nicht vom Zeitpunkt der Antragstellung ab.
    W I C H T I G: Bitte öffnen Sie die Seite bw-soforthilfe.de erst, wenn Ihr Antrag ausgefüllt ist.
  7. Geben Sie dort Ihre Kontaktdaten ein und laden Sie Ihr Antragsformular hoch.

Sie werden per E-Mail über den Eingang Ihres Antrags informiert.
Die zuständige Kammer bestätigt anschließend die Antragsberechtigung und leitet den qualifizierten Antrag an die L-Bank zur Bewilligung weiter.
Die Finanzhilfe wird von der L-Bank unmittelbar auf das angegebene Konto des Antragstellers, bzw. des Zuschussempfängers angewiesen.
Der Prozess nimmt insgesamt nur wenige Werktage in Anspruch. Bitte sehen Sie von etwaigen Anfragen in den ersten Werktagen ab. Sollten sich Fragen zu Ihrem Antrag ergeben, wird sich die zuständige Kammer an Sie wenden.

Anträge können nur bearbeitet werden, wenn sie auf dem angegebenen Online-Portal hochgeladen wurden.
Bitte keine Anträge auf dem Postweg oder per E-Mail an die Kammern oder das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg senden. Diese können nicht bearbeitet werden.

Hilfestellung bei der Feststellung der Antragsberechtigung sowie bei der Beantragung bieten die Kammern:
IHK Region Stuttgart: Telefon: 0711/2005-1677 oder per Mail
Handwerkskammer Region Stuttgart: Telefon: 0711 / 1657-0

für die freien Berufe:
Institut für Freie Berufe (IFB): Telefon 0911 / 23 565 28 oder per Mail.

Achtung: gefälschte Mails der Bundesagentur für Arbeit im Umlauf

Die Bundesagentur für Arbeit warnt vor gefälschten Serien-E-Mails. Die Nachrichten würden unter der Adresse kurzarbeitergeld@arbeitsagentur-service.de vor allem an Firmen versandt und enthielten die Aufforderung persönliche Daten preiszugeben.

Die Bundesagentur empfiehlt, die E-Mails sofort zu löschen und keinesfalls darauf zu antworten.

Corona-Soforthilfeprogramm des Bundes

Auch der Bund hat ein Soforthilfeprogramm für Kleinstunternehmen und Solo-Selbstständige mit einem Volumen von bis zu 50 Milliarden Euro aufgelegt. Auf Baden-Württemberg entfallen davon voraussichtlich 6,5 Milliarden Euro. Das Eckpunktepapier kann hier (191,5 KiB) heruntergeladen werden.

Das Soforthilfeprogramm des Bundes für Betriebe mit bis zu zehn Beschäftigten befindet sich auf der Zielgeraden. Das Wirtschaftsministerium Baden-Württemberg arbeitet mit Hochdruck an der Umsetzung, die finalen Förderkonditionen des Bundes werden aktuell noch in letzten abschließenden Abstimmungsgesprächen mit den Ländern besprochen.
Dementsprechend steht auch das Antragsformular für die Bundes-Soforthilfen den Ländern noch nicht zur Verfügung. Eine Umstellung wird in den nächsten Tagen erfolgen. „Das Landesprogramm läuft bis zum Start des Bundesprogramms weiter. Wir unterstützen darüber hinaus auch weiterhin Unternehmen mit bis zu 50 Mitarbeitern mit unseren Soforthilfen“, erklärte Wirtschafts- und Arbeitsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut am Montag (30. März 2020).

Die Mittel des Bundes werden ebenfalls über die bewährte Struktur aus Kammern und L-Bank beantragt und abgewickelt

Stundung Gewerbesteuerforderung

Um den Böblinger Firmen und Betrieben in Zeiten des Corona-Virus den Rücken zu stärken, hat die Stadtverwaltung Böblingen Erleichterungen umgesetzt: Unternehmen können ab sofort die Stundung vornehmlich städtischer Gewerbesteuer-Forderungen beantragen. Grundlage dafür sind entsprechende Regelungen des Bundesfinanzministeriums im Einvernehmen mit den obersten Finanzbehörden der Länder.
 
Betroffene Betriebe können vornehmlich für bereits fällige oder noch fällig werdende Gewerbesteuerzahlungen einen Antrag auf Stundung stellen. Es besteht dabei die Möglichkeit, die Forderungen in Gänze zu stunden oder in selbst gewählten Raten auszugleichen. Es werden von Seiten der Stadt hierfür keine Stundungszinsen erhoben.
Im Antrag ist stets eine Begründung anzugeben, die die jeweiligen Verhältnisse darlegt und auf die Corona-Lage Bezug nehmen sollte.
 
Böblingens Erster Bürgermeister Tobias Heizmann erläutert: „Wir wissen um die aktuell schwierige Situation unserer Unternehmen, die oft auch bis an deren Existenz geht. Mit dieser Regelung wollen wir unseren Beitrag leisten, die Corona-Krise für betroffene Unternehmer/-innen etwas abzufedern.“
 
Den entsprechenden Antrag finden Sie hier zum Herunterladen und Ausfüllen. (1,729 MiB)
 
Hinweis: Eine Herabsetzung der Gewerbesteuer-Vorauszahlungen für 2020 ist direkt beim zuständigen Finanzamt zu beantragen.

Weitere steuerliche Erleichterungen - Herabsetzung der Sondervorauszahlung bei der Umsatzsteuer

Neben zinslosen Stundungen und erlassenen Säumniszuschlägen (siehe auch hier) ist es nun auch möglich, Sondervorauszahlungen bei der Umsatzsteuer für das Jahr 2020 herabzusetzen.

Dabei geht es um eine Sonderzahlung für eine Dauerfristverlängerung, mit der die Anmeldung und Zahlung der Umsatzsteuer um einen Monat nach hinten geschoben wird. Man zahlt also eine Art Abschlag, um erst später abrechnen zu müssen. 

„Das hilft insbesondere dem umsatzstarken Handel, der derzeit teils gar keine Umsätze macht”, erklärte Finanzminsterin Edith Sitzmann. Bereits gezahlte Sondervorauszahlungen können erstattet werden. Sollte die Sondervorauszahlung erst noch fällig werden, weil die Dauerfristverlängerung neu beantragt wird, verzichten die Finanzämter auf Antrag auf die Sondervorauszahlung. Voraussetzung ist, dass die Unternehmen nachweislich unmittelbar und erheblich von der Corona-Krise betroffen sind. In welcher Höhe die Sondervorauszahlung herabgesetzt werden kann, hängt vom Einzelfall ab. Bereits gewährte Dauerfristverlängerungen bleiben unabhängig von der Herabsetzung der Sondervorauszahlung unverändert bestehen. 

Am einfachsten und schnellsten kann ein Antrag auf Herabsetzung über ELSTER, die elektronische Steuersoftware, gestellt werden. Dafür ist eine berichtigte Anmeldung nötig. Hierzu steht der Vordruck „Dauerfristverlängerung/Sonderzahlung (monatlich)” zur Verfügung.

KfW-Corona-Hilfe

Mit verschiedenen Maßnahmen trägt die staatliche KfW-Bank dazu bei, die kurzfristige Versorgung der Unternehmen mit Liquidität zu erleichtern. Über ihre Hausbanken erhalten kleine, mittlere und große Unternehmen mit einem Umsatz bis 2 Mrd. Euro den Zugang zu günstigen Krediten und Bürgschaften.

Die Kreditbedingungen der KfW-Corona-Hilfe wurden jetzt nochmals verbessert: Niedrigere Zinssätze und eine vereinfachte Risikoprüfung der KfW bei Krediten bis zu 3 Mio. Euro schaffen für Unternehmen eine weitere Erleichterung.

Wird ein Kredit für Investitionen und Betriebsmittel beantragt, übernimmt die KfW einen Teil des Risikos der Hausbank. Das erhöht die Chancen einer Kreditzusage (für große Unternehmen bis zu 80 % Risikoübernahme, für kleine und mittlere Unternehmen bis zu 90 % Risikoübernahme)

Weitere Hinweise und die Möglichkeit den Kreditantrag vorzubereiten erhalten Sie hier.

Hinweise zur Antragstellung:

  • deutlich verschlankter Antragsprozess (Fast Track-Verfahren mit vereinfachter Risikoprüfung für Kreditbeträge über 3 Millionen Euro und bis einschließlich 10 Millionen Euro)
  • bei Kreditbeträgen bis zu 3 Millionen Euro verzichtet die KfW sogar vollständig auf die Einreichung von Unterlagen
  • Anträge werden über die Hausbank gestellt, Auszahlungen erfolgen schnellstmöglich und eine unbürokratische Antragsstellung wird sichergestellt.

Webinare der KfW - Förderkredite für Unternehmen

Die KfW bietet in Kalenderwoche 14 und 15 insgesamt fünf Termine für das Webinar „Förderkredite für Unternehmen“ an.

Um an einem Webinar teilzunehmen, klicken Sie bitte in der untenstehenden Liste auf das entsprechende Datum und melden sich für den jeweiligen Termin an. Sie erhalten anschließend eine Mitteilung, dass Ihre Anmeldung erfolgt ist. Einen Tag vor der Veranstaltung erhalten Sie eine E-Mail mit Ihrem Anmeldecode.

Wichtig: Eine Teilnahme mit dem Internet Explorer ist nicht möglich.

weitere Kredit- und Bürgschaftsprogramme für Unternehmen

Auch die L-Bank und die Bürgschaftsbank Baden-Württemberg haben diverse Kredit- und Bürgschaftsprogramme zur Unterstützung der durch die Corona-Krise in wirtschaftliche Schieflage geratenen Unternehmen aufgelegt.

  • Informationen über die Programme der L-Bank erhalten Sie unter dem folgenden Link. Eine Übersicht kann hier (88,5 KiB) heruntergeladen werden
  • Informationen über die Programme der Bürgschaftsbank erhalten Sie unter dem folgenden Link. Eine Übersicht kann hier (459,7 KiB) heruntergeladen werden

Spezifische Informationen für Handel und Gewerbe sowie für Betriebe des Hotel- und Gaststättengewerbes

Die Landesregierung hat zuletzt am 20.03. die Verordnung über infektionsschützende Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus aktualisiert. Die neuen Regelungen gelten seit Samstag. 21. März. Folgende Maßnahmen gelten seitdem zusätzlich:

  • Alle Restaurants und Gaststätten müssen schließen. Erlaubt bleibt der Außer-Haus-Verkauf von Gaststätten
  • Geschlossen werden müssen auch alle Frisörsalons, Tattoo-/Piercing-Studios, Massagestudios, Kosmetikstudios, Nagelstudios, Studios für kosmetische Fußpflege sowie Sonnenstudios
  • Beherbergungsbetriebe, Ferienwohnungen, Campingplätze und Wohnmobilstellplätze dürfen ausschließlich zu geschäftlichen, dienstlichen oder in besonderen Härtefällen  auch zu privaten Zwecken geöffnet bleiben.

Weiterhin geöffnet bleiben dürfen:

  • der Einzelhandel für Lebensmittel und Getränke einschließlich Hofläden, mit Ausnahme von reinen Wein- und Spirituosenhandlungen,
  • Wochenmärkte,
  • Abhol- und Lieferdienste einschließlich solche des Online-Handels,
  • Apotheken, Drogerien, Sanitätshäuser, Hörgeräteakustiker, Optiker und Praxen für die medizinische Fußpflege,
  • Tankstellen,
  • Poststellen, Banken und Sparkassen sowie Servicestellen von Telekommunikationsunternehmen,
  • Textilreinigungen und Waschsalons,
  • Zeitschriften- und Zeitungsverkauf,
  • Raiffeisenmärkte,
  • Verkaufsstätten für Bau-, Gartenbau- und Tierbedarf und
  • der Großhandel.

Diese Verkaufsstellen können jetzt auch am Sonntag und Feiertag (12-18 Uhr) geöffnet werden. Diese Zeitbeschränkung gilt nicht für Einrichtungen, deren Öffnung an Sonn- und Feiertagen nicht ohnehin schon nach sonstigen Vorschriften zulässig ist. So können beispielsweise Tankstellen und Abhol- und Lieferdienste auch weiterhin in gewohntem Umfang an Sonn- und Feiertagen öffnen.
Alle weiteren Verkaufsstellen des Einzelhandels, die nicht zu den oben genannten Einrichtungen gehören, müssen geschlossen bleiben.

Die aktuellen Auslegungshinweise (Stand 31.03., 22:00 Uhr) zur Corona-Verordnung des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau des Landes Baden-Württemberg können hier (58,9 KiB) herunter geladen werden.

Facebook Shopping Portal des Stadtmarketing Böblingen e.V.
Das Stadtmarketing Böblingen hat auf seiner Facebook Seite ein Shopping-Portal für die Böblinger Einzelhändler und Gastronomen, die einen Liefer- oder Abholservice anbieten, errichtet. Wenn auch Sie daran teilnehmen möchten, schicken Sie einfach Bilder von ausgewählten Produkten (mit Preis, Infos zum Produkt, allgemeinen Angeboten etc.) und Bedingungen wie Mindestbestellwert, Versandkosten, Lieferung etc.an stadtmarketing@boeblingen.de.

Eine Liste dieser Betriebe ist jetzt auch auf der Homepage des Stadtmarketings abrufbar.

Weiterführende Informationen für Betriebe des Hotel- und Gaststättengewerbes
Unter den nachfolgenden Links finden Sie weitere Informationen

Erleichterte Stundung der Sozialversicherungsbeiträge

Für Unternehmen, die sich wegen der Corona-Krise in ernsthaften Zahlungsschwierigkeiten befinden, gelten ab sofort erleichterte Stundungsmöglichkeiten der Sozialversicherungsbeiträge. Auf Antrag des Arbeitgebers können die Beiträge zunächst für die Monate März bis Mai 2020 gestundet werden. Stundungen werden längstens bis zum Fälligkeitstag für die Beiträge des Monats Juni 2020 gewährt. Dies teilt der Spitzenverband der gesetzlichen Krankenkassen in einem Rundschreiben (264,9 KiB) mit.

Ein formloses Musterschreiben an die Krankenkassen zur Beantragung der Stundung kann hier (82,1 KiB) heruntergeladen werden.

Grundsicherung für Selbstständige

Wenn es hart auf hart kommt können auch Selbstständige und Freiberufler Grundsicherung beantragen, um Miete, Krankenversicherung und mindestens teilweise auch den Lebensunterhalt zu decken. Ein Anspruch besteht dann, wenn sie und ggf. ihre Familie bzw. Mitglieder ihrer Bedarfsgemeinschaft zu wenige oder keine eigenen Mittel zur Sicherung des Lebensunterhalts zur Verfügung haben.

Weitere Informationen erhalten Sie in den FAQs der Bundesagentur für Arbeit. Seit heute, 30.03.2020, ist bei der Bundesagentur für Arbeit hierfür auch eine Sonderhotline geschaltet. Unter Telefon 0800 4 5555 23 können Fragen zur Grundsicherung für Selbstständige schnell und kompetent beantwortet werden.

Flexibilisierung Kurzarbeitergeld

Folgende Erleichterungen beim Zugang zum Kurzarbeitergeld wurden beschlossen:

  • Absenkung des Quorums der von Arbeitsausfall betroffenen Beschäftigten im Betrieb auf bis zu 10 %.
  • Teilweiser oder vollständiger Verzicht auf Aufbau negativer Arbeitszeitsalden.
  • Kurzarbeitergeld auch für Leiharbeitnehmer.
  • Vollständige Erstattung der Sozialversicherungsbeiträge durch die Bundesagentur für Arbeit

Viele konkrete Fragen und Antworten zum aktuellen Corona-Kurzarbeitergeld hat der Deutsche Industrie- und Handelskammertag hier zusammengetragen. Für Anträge, Detailfragen und die Auszahlung ist die Bundesagentur für Arbeit zuständig. Das Merkblatt zum Kurzarbeitergeld kann hier (237,8 KiB) herunter geladen werden.

Förderung unternehmerischen Know-hows

Die bestehende Rahmenrichtlinie des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) zur Förderung unternehmerischen Know-hows wurde um ein Modul für Corona betroffene KMU und Freiberufler bis zunächst 31. Dezember 2020 ergänzt.

Grundlegende Anpassungen sind u.a.:

  • betroffene Unternehmen erhalten einen Zuschuss für eine Beratungsleistung in Höhe von 100 %, maximal jedoch 4.000 Euro, der in Rechnung gestellten Beratungskosten (Vollfinanzierung)
  • betroffene Unternehmen können bis zur Ausschöpfung der maximalen Zuschusshöhe mehrere Beratungen im Rahmen des neuen Kontingentes beantragen
  • Zuschuss wird vom Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) als Bewilligungsbehörde direkt auf das Konto des Beratungsunternehmens ausgezahlt
  • antragsberechtigte Unternehmen werden von einer Vorfinanzierung der Beratungskosten entlastet
  • betroffene Unternehmen müssen kein Informationsgespräch mit einem regionalen Ansprechpartner vor Antragstellung führen
  • Anträge auf Förderung einer Beratung nach diesen Bestimmungen können zunächst bis einschließlich 31. Dezember 2020 gestellt werden

Weitere Informationen können Sie der entsprechenden Internetseite des Bundesamts für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) sowie dem Merkblatt „Vom Coronavirus betroffene Unternehmen“ (Stand: 31.03.2020) entnehmen, das Sie hier (137,1 KiB) herunterladen können..

Hier (133,5 KiB) finden Sie Hinweise zu abweichenden Eintragungen im Antragsformular.

Arbeits- und arbeitsschutzrechtliche Fragen zum Coronavirus

Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales hat unter diesem Link eine umfangreiche Liste von FAQs zu arbeitsrechtlichen Fragestellungen im Zusammenhang mit dem Coronavirus erstellt.

Steuerliche Hilfsangebote

Bitte nehmen Sie frühzeitig Kontakt mit dem zuständigen Finanzamt auf. Verschiedene steuerliche Hilfsangebote der Finanzämter stehen zur Verfügung:

  • Auf Antrag besteht die Möglichkeit, laufende Vorauszahlungen zur Einkommensteuer bzw. Körperschaftsteuer herabzusetzen oder auszusetzen. Um steuerliche Erleichterungen schnell, unkompliziert und unbürokratisch gewähren zu können, finden Sie hier (106,7 KiB) ein vereinfachtes Antragsformular für Stundungen bzw. Anpassungen von Vorauszahlungen.
  • Fällige Steuerzahlungen lassen sich stunden und Säumniszuschläge können erlassen werden.
  • Steuerabzugsbeträge im Sinne des § 222 Satz 3 und 4 Abgabenordnung (Lohnsteuer und Kapitalertragsteuer) können nicht gestundet werden. Für Steuerabzugsbeträge besteht die Möglichkeit, einen Antrag auf Vollstreckungsaufschub bei Ihrem zuständigen Finanzamt einzureichen. Auf Vollstreckungsmaßnahmen kann unter bestimmten Voraussetzungen vorübergehend verzichtet werden.

Online-Tool zur Unterstützung bei der Suche nach passenden Fördermitteln

Unter www.wir-bleiben-liqui.de steht ein ganz einfaches Online-Tool zur Verfügung, mit dem Selbstständige und Unternehmen schnell und unkompliziert prüfen können, welche der aktuellen Förderungen in der Corona-Krise für sie in Frage kommen.

Das Online-Tool hilft von der Fördermittelfindung bis zur Vorbereitung der Unterlagen für die Bank.

Infoseite des Landkreis Böblingen

Auf der Seite des Landkreis Böblingen stellen die Wirtschaftsförderungen aus dem Landkreis Böblingen Hinweise zu Fördermöglichkeiten verschiedener Organisationen wie z.B. KfW oder Bundesfinanzministeriums für Sie zusammen. Sie erreichen die Seite über folgenden Link: https://www.lrabb.de/corona_wirtschaftshilfen.

Hilfestellungen und Informationen der IHK Region Stuttgart

Die IHK Region Stuttgart hat unter diesem Link auf ihrer Homepage eine laufend aktualisierte Zusammenstellung verschiedener Informationen und Links zum Thema für Unternehmen veröffentlicht:

Die IHK hat zudem eine Krisenhotline eingerichtet. Diese ist von Montag bis Freitag von 08:00 bis 20:00 Uhr unter 0711 / 2005 1677 erreichbar.  Hier berät Sie ein Team aus mehr als 30 Fachexperten unterschiedlicher Fachbereiche zu aktuellen Fragen. Zum Beispiel zu Kurzarbeitergeld, Schließungen im Handel, Absage der Ausbildungsprüfungen, Liquiditätsengpässen, Vertragsrecht, Arbeitsrecht und vieles mehr. Fragen können auch an die E-Mail-Adresse corona-hilfe@stuttgart.ihk.de geschickt werden. Die IHK beantwortet diese spätestens am Folgetag.

Zudem bietet die IHK Region Stuttgart regelmäßig Livestreams zu verschiedenen Themen bezüglich der Auswirkungen der Coronavirus-Pandemie auf die Unternehmen an. Eine aktuelle Übersicht, wann welcher Livestream zu sehen ist, erhalten Sie hier.

Infoseite der Wirtschaftsförderung Region Stuttgart

Die Wirtschaftsförderung der Region Stuttgart stellt unter www.wrs.region-stuttgart.de/corona  laufend aktuelle Unterstützungsangebote und Fördermaßnahmen für Unternehmen, Selbstständige und Freiberufler der Region zusammen.

Branchenspezifische Angebote sind auf den jeweiligen Branchen-Sites der WRS unter den folgenden Links zu finden:

Hotline und Merkblatt des Wirtschaftsministeriums

Das Wirtschaftsministerium des Landes Baden-Württemberg hat bei Fragen von Unternehmen bspw. ob ein Geschäft geöffnet blieben darf oder schließen muss oder zu finanziellen Hilfen auch eine gebührenfreie Hotline geschaltet. Diese ist von Montag bis Freitag von 09:00 bis 18:00 Uhr unter 0800 40 200 88 zu erreichen. Gerne kann das Wirtschaftsministerium auch per Mail unter coronaverordnung@wm.bwl.de (bei Fragen zur Corona-Verordnung) oder finanzierungen@wm.bwl.de (bei Fragen zur Soforthilfe) kontaktiert werden.

Zudem hat des Wirtschaftsministerium ein Merkblaltt veröffentlicht mit Informationen und Ansprechpartnern zu den verschiedenen Fragestellungen und Unterstützungsprogrammen rund um die Corona-Krise. Das Merkblatt (Stand 25.03.) kann hier (572,9 KiB) herunter geladen werden.
 

Allgemeine Informationen

Fachkräfteeinwanderungsgesetz

Das Fachkräfteeinwanderungsgesetz, welches am 01. März 2020 in Kraft tritt, soll die Einwanderung qualifizierter Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer aus Drittstaaten erleichtern.

Die Anerkennung der Qualifikation bleibt für Fachkräfte mit Berufsausbildung nach wie vor Voraussetzung. Es gibt jedoch Erleichterungen in einigen Bereichen. Für Fachkräfte mit Hochschulabschluss ändert sich durch das neue Gesetz an den bisherigen Regeln nichts.

Was ändert sich für Fachkräfte aus Drittstaaten durch das Fachkräfteeinwanderungsgesetz?

Die wichtigsten Regelungen auf einen Blick:
- Als Fachkraft gelten künftig einheitlich Hochschulabsolventen und Beschäftigte mit qualifizierter Berufsausbildung.
- Für Fachkräfte ist die Anerkennung zwingend erforderlich, um in ihrem Beruf arbeiten zu dürfen.
- Für Fachkräfte mit Arbeitsvertrag und Anerkennung entfällt die Vorrangprüfung. Damit muss nicht mehr vor jeder Einstellung einer Fachkraft aus einem Drittstaat festgestellt werden, ob eine Bewerberin oder ein Bewerber aus Deutschland, EU/EWR/Schweiz oder einem Drittstaat mit unbeschränktem Arbeitsmarktzugang zur Verfügung steht.
- Die Begrenzung auf die sogenannten Engpassberufe entfällt.
- Auch Fachkräfte mit qualifizierter Berufsausbildung können für eine befristete Zeit zur Jobsuche einreisen. Voraussetzung sind Deutschkenntnisse und die Sicherung des Lebensunterhaltes in Deutschland.
- Die Möglichkeit zum Aufenthalt für Qualifizierungsmaßnahmen in Deutschland werden verbessert. Anerkennungsverfahren können im Rahmen von Vermittlungsabsprachen der Bundesagentur für Arbeit (BA) vollständig im Inland durchgeführt werden.

Hinweis: IT-Spezialisten können unter bestimmten Voraussetzungen auch ohne formalen Abschluss Zugang zum Arbeitsmarkt erhalten.

Weitere Informationen erhalten Sie hier.

Quelle: www.anerkennung-in-deutschland.de

Neuer "Ausbildungsatlas" des Landkreises Böblingen erschienen

Die Broschüre "Ausbildungsatlas" stellt Ausbildungsberufe und ausbildende Betriebe im Landkreis Böblingen vor und bietet mit einem Bewerbungsratgeber Unterstützung bei der Stellensuche. Die Broschüre liefert einen Überblick über die wirtschaftliche Vielfalt und unternehmerische Leistungsfähigkeit der Betriebe der Region und präsentiert Berufsbildende Schulen, Weiterbildungsmöglichkeiten und Ausbildungsinitiativen im Landkreis Böblingen. Zur Online-Blätterversion der Broschüre gelangen Sie hier.

LANDKREIS BÖBLINGEN BETEILIGT SICH AM PROJEKT DIGITRANS

Der Landkreis Böblingen wird im Digitalisierungsatlas von Prognos als einer von 10 regionalen Hotspots der Digitalisierung mit ausgezeichneten Chancen bewertet. Damit dies so bleibt, beteiligt sich die Wirtschaftsförderung des Landkreises Böblingen am Projekt DIGITRANS. Der Schwerpunkt des Projekts liegt in der Unterstützung von kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) aus der Kreativwirtschaft, der Gesundheitsbranche und dem produzierenden Gewerbe. Ziel ist es, die Geschäftsmodelle der teilnehmenden KMU weiterzuentwickeln und in digitale Geschäftsmodelle zu transformieren. Digitale Geschäftsmodelle bieten KMU eine hervorragende Möglichkeit, effizient und effektiv in heutigen und zukünftigen Märkten zu agieren. Zu diesem Zweck entwickeln 15 internationale Projektpartner aus der Donauregion eine neue Innovationsmethode, die passgenau auf die Bedüfnisse von KMU zugeschnitten ist. Die neue DIGITRANS Methode wird im Rahmen von praxisorientierten Trainings den KMU vermittelt.

Ansprechpartner bei der Wirtschaftsförderung des Landkreises Böblingen ist Frau Sarah Trede-Kritikakis Mail

Veranstaltungen

derzeit keine Veranstaltungen

Weitere Informationen

Kontakt

Tobias Hackmaier

Liegenschafts-und Wirtschaftsförderungsamt

Telefon (0 70 31) 6 69 14 26
Gebäude: Altes Rathaus
Raum: 318
Aufgaben: Referat für Wirtschaftsförderung