Aktuelles und Informationen für Unternehmen zum neuen Coronavirus

Die Wirtschaftsförderung Böblingen und auch das Citymanagement stehen Unternehmen für unterschiedlichste Fragestellungen als Ansprechpartner zur Verfügung. Aufgrund starker telefonischer Auslastung bitten wir Sie, etwaige Fragen über das Postfach wirtschaftsfoerderung@boeblingen.de an die Stadt zu adressieren.

Darüber hinaus wollen wir allen Böblinger Unternehmen aktuelle Informationen, Verweise und Links zum Umgang mit dem Coronavirus SARS-CoV-2/COVID-19 zur Verfügung stellen.

Die aktuelle Lage ändert sich dynamisch. Wie bemühen uns, Ihnen stets den aktuellen Informationsstand zu geben. Bitte beachten Sie, dass die Wirtschaftsförderung der Stadt Bölingen keine Rechts- und Gesundheitsberatung durchführen kann. Die hier zur Verfügung gestellten Informationen dienen Ihnen als Hilfestellung. Sie ersetzen keine Rechtsberatung.

Aktuelle Corona-Verordnung des Landes Baden-Württemberg - Gültigkeit verlängert bis 30. September 2020

Die am 1. Juli 2020 in Kraft getretene und ursprünglich bis zum 31. August geltende Corona-Verordnung wurde bis zum 30. September 2020 verlängert. Die Corona-Verordnung wurde in den vergangenen Monaten aufgrund der veränderten Lage zumeist für Lockerungen von Maßnahmen mehrfach geändert. Jetzt wurde die komplette Verordnung neu gefasst, sie ist damit übersichtlicher und leichter verständlich. Die aktuelle Verordnung (318,8 KiB) ist gültig seit 06. August.

Zum 1. Juli entfallen auch zahlreiche einzelne Coronaverordnungen (u.a. Einzelhandel, Gaststätten, Beherbergungsbetriebe, Kosmetik und medizinische Fußpflege, Veranstaltungen, private Veranstaltungen, Indoor-Freizeitaktivitäten, Vergnügungstätten). Hier gelten dann die Regelungen der neuen Corona-Verordnung.
Im Bereich Sport werden die drei bisherigen Verordnungen in einer neuen Coronaverordnung Sport (99,9 KiB) (aktuelle Version gültig ab 14. September) zusammengeführt.

Es dürfen sich nun im öffentlichen Raum genau wie im privaten Raum 20 Personen treffen. Die neue Verordnung unterscheidet dann nicht mehr zwischen privaten und öffentlichen Räumen. Bei privaten Veranstaltungen mit nicht mehr als 100 Teilnehmenden ist kein Hygienekonzept wie in Paragraf 5 der Corona-Verordnung gefordert mehr nötig. Dies gilt etwa für Geburtstags- oder Hochzeitsfeiern, Taufen und Familienfeiern.

Ab dem 1. Juli sind Veranstaltungen mit bis zu 250 Personen möglich, wenn den Teilnehmenden für die gesamte Dauer der Veranstaltung feste Sitzplätze zugewiesen werden und die Veranstaltung einem im Vorhinein festgelegten Programm folgt. Also etwa Kulturveranstaltungen, Vereinstreffen oder Mitarbeiterversammlungen. Ab dem 1. August sind Veranstaltungen mit weniger als 500 Personen wieder erlaubt. Untersagt sind weiterhin Tanzveranstaltungen mit Ausnahme von Tanzaufführungen sowie Tanzunterricht und -proben. Bis zum 31. Oktober sind Veranstaltungen mit über 500 Teilnehmenden weiter untersagt.

Weiterhin nicht öffnen dürfen Clubs und Diskotheken, sowie Bordelle, Prostitutionstätten und ähnliche Einrichtungen.

Die wichtigsten Fragen und Antworten zu den Änderung der Corona-Verordnung finden Sie unter dem folgenden Link auch auf dem Informationsportal des Landes Baden-Württemberg.

Überbrückungshilfe Corona

Die Überbrückungshilfe ist ein branchenübergreifendes Zuschuss­programm mit einer Laufzeit von drei Monaten (Juni bis August 2020) und einem Programmvolumen von maximal 25 Milliarden Euro bundesweit.

Mittlerweile wurde eine Verlängerung der Überbrückungshilfe beschlossen. Die 2. Phase der Überbrückungshilfe umfasst die Fördermonate September bis Dezember 2020. Anträge für die 2. Phase können voraussichtlich ab Oktober gestellt werden.

Wichtig: Anträge für die 1. Phase der Überbrückungshilfe (Fördermonate Juni bis August 2020) müssen spätestens bis zum 30. September 2020 gestellt werden. Es ist nicht möglich, nach dem 30. September 2020 rückwirkend einen Antrag für die 1. Phase zu stellen.

Unternehmen und Soloselbständige können die Überbrückungshilfe Corona über Ihren Steuerberater, Wirtschaftsprüfer oder vereidigten Buchprüfer beantragen. Diese müssen sich vorab auf der Antragsplattform www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de registrieren.

Bei der Überbrückungshilfe handelt es sich im Wesentlichen um ein Bundesprogramm. Somit ist der Bund inhaltlich für die Förderbedingungen zuständig. Die Förderanträge müssen von einem Steuerberater, Wirtschaftsprüfer oder vereidigten Buchprüfer gestellt werden, die auch viele Fragen beantworten können.

Seitens des Landes Baden-Württemberg wird das Hilfsprogramm des Bundes sinnvoll durch Förderung eines fiktiven Unternehmerlohns ergänzen: Der Bund schließt Lebenshaltungskosten oder einen Unternehmerlohn bei den förderfähigen Kosten explizit aus. Wie schon bei der Soforthilfe will das Land einen fiktiven Unternehmerlohn in Höhe von bis zu 1.180 Euro pro Monat in Abhängigkeit vom individuellen Umsatzrückgang daher auch bei der Überbrückungshilfe aus Landesmitteln aufstocken.

Damit gibt es ein rundes Förderpaket für eine möglichst umfassende Unterstützung unserer von der Corona-Pandemie betroffenen Unternehmen. Das Land wird bei der Abwicklung dieses Programms auf den bewährten Partner aus der Soforthilfe, die L-Bank, zurückgreifen.

Weitere Informationen zu den Förderbedingungen erhalten Sie auf der Homepage des Wirtschaftsministeriums Baden-Württemberg und auf der Informationsseite des Bundes.

Stabilisierungshilfe Corona für das Hotel- und Gaststättengewerbe wird verlängert und für weitere Betriebe geöffnet

Die Landesregierung hat am 15. September die Verlängerung und Ausweitung der Stabilisierungshilfe Corona für das Hotel- und Gaststättengewerbe beschlossen. Anträge können künftig bis 20. November 2020 gestellt und bei der Berechnung des dreimonatigen Förderzeitraums auch der Dezember herangezogen werden. Außerdem können auch solche Betriebe durch das Programm unterstützt werden, die zwischen mindestens 30 und 50 Prozent ihres Einkommens ihres Umsatzes im Bereich des Hotel- und Gaststättengewerbes erzielen.

Betriebe, die mindestens 50 Prozent ihres Umsatzes im Bereich des Hotel- und Gaststättengewerbes erzielen, erhalten wie bislang für einen Zeitraum von drei Monaten eine einmalige Liquiditätshilfe in Höhe von bis zu 3.000 Euro zuzüglich 2.000 Euro für jeden Beschäftigten (Vollzeitäquivalente).
Für Betriebe, die zwischen mindestens 30 Prozent und 50 Prozent ihres Umsatzes im Bereich des Hotel- und Gaststättengewerbes erwirtschaften, wird eine neue Förderstufe eingeführt. Sie erhalten für einen Zeitraum von drei Monaten eine einmalige Liquiditätshilfe in Höhe von bis zu 2.000 Euro zuzüglich 1.000 Euro für jeden Beschäftigten (Vollzeitäquivalente).


Wer wird gefördert?
Anträge können ausschließlich von gewerblichen und Sozialunternehmen sowie von Soloselbstständigen gestellt werden:

a) die entweder wirtschaftlich und damit dauerhaft am Markt (als Soloselbständige zudem im Haupterwerb) tätig sind,

b) deren überwiegende Tätigkeit unter eine der folgenden Klassen der NACE Revision 2 (Aufstellung der statistischen Systematik der Wirtschaftszweige) der EUROSTAT vom 10. Juli 2008 fällt:

  • 55.10 Hotels, Gasthöfe und Pensionen,
  • 55.20 Ferienunterkünfte und ähnliche Beherbergungsstätten
  • 55.30 Campingplätze
  • 55.90 Sonstige Beherbergungsstätten
  • 56.10 Restaurants, Gaststätten, Imbissstuben, Cafés, Eissalons u. Ä.
  • 56.2 Caterer und Erbringung sonstiger Verpflegungsdienstleistungen
  • 56.30 Ausschank von Getränken

c) die ihren Hauptsitz, Soloselbständige ihren Hauptwohnsitz, in Baden-Württemberg haben und

d) die bei einem deutschen Finanzamt angemeldet sind.

Was wird gefördert?
Die Unternehmen sollen bei der Sicherung ihrer wirtschaftlichen Existenz und Überbrückung von akuten Liquiditätsengpässen, u.a. für laufende Betriebskosten wie Mieten, Kredite für Betriebsräume, Personalkosten, Finanzaufwand für Leasing und Tilgung u.Ä., durch einen Zuschuss unterstützt werden.

Wie wird gefördertet?
Das Antragsverfahren erfolgt in fünf Schritten:

  1. Erstellen Sie eine Liquiditätsberechnung, der zu entnehmen ist, ob die fortlaufenden Einnahmen aus dem Geschäftsbetrieb im Förderzeitraum voraussichtlich nicht ausreichen, um die Verbindlichkeiten im Förderzeitraum aus dem fortlaufenden erwerbsmäßigen Sach-, Personal- und Finanzaufwand (beispielsweise gewerbliche Mieten, Pachten, Finanzaufwand für Leasing und Tilgung, Personalkosten) zu decken. Diese Berechnung ist dem Antrag als Anlage 1 beizufügen. Ein Formular gibt es hierfür nicht, Sie sind also frei darin, wie Sie diese formatieren. Der Berechnung müssen sich die oben genannten Kosten und Einnahmen sowie der hieraus errechnete Liquiditätsengpass entnehmen lassen.
    TIPP: Das Wirtschaftsministerium empfiehlt, die Liquiditätsberechnung durch eine von Ihnen ausgewählte Steuerberaterin oder einen Steuerberater erstellen zu lassen.
  2. Laden Sie das Antragsformular Stabilisierungshilfe Corona für das Hotel-und Gaststättengewerbe (1,058 MiB) herunter und füllen Sie dieses vollständig und wahrheitsgemäß elektronisch an einem Computer aus.
    Damit Sie beschreibbare PDF-Formulare problemlos ausfüllen, bearbeiten und speichern können, müssen sie auf dem Computer heruntergeladen und gespeichert werden. Verwenden Sie grundsätzlich zum Ausfüllen immer den kostenlos zur Verfügung gestellten Adobe Acrobat Reader. Haben Sie bereits den Acrobat Reader installiert, kontrollieren Sie: Ob Sie die neueste Version geladen haben und aktualisieren Sie ihn gegebenenfalls. Ob JavaScript in den Einstellungen vom Adobe Acrobat Reader aktiviert ist. 
  3. Für den Antrag ist zwingend erforderlich, dass eine Steuerberaterin oder ein Steuerberater bescheinigt, dass die Fördervoraussetzungen erfüllt sind. Laden Sie hierfür die Steuerberaterliche Bescheinigung – Anlage 2 (628,4 KiB) herunter. Legen Sie dieses Formular einer von Ihnen ausgewählten Steuerberaterin oder einem Steuerberater gemeinsam mit dem ausgefüllten Antrag sowie der erstellten Liquiditätsberechnung vor. Die Steuerberaterin oder der Steuerberater werden diese sodann beurteilen und mittels des passenden Formulars deren Plausibilität bescheinigen.
    Tipp: Der Prozess kann deutlich einfacher und schneller sein, wenn Sie den Antrag insgesamt durch ihre Steuerberaterin oder ihren Steuerberater ausfüllen lassen. Die Kosten hierfür können Sie bei der Liquiditätsberechnung berücksichtigen.
  4. Unterzeichnen Sie den ausgefüllten Antrag (rechtsverbindlich durch einen Vertretungsberechtigten des Unternehmens) und scannen oder fotografieren Sie den Antrag sowie die Bescheinigung der Steuerberaterin oder des Steuerberaters ein. Speichern Sie die gescannten/ fotografierten Dokumente im PDF-Format ab. Bitte führen Sie mehrseitige Dokumente in jeweils ein Dokument zusammen.
  5. Öffnen Sie bitte das Portal der Kammern unter dem folgenden Link https://www.bw-stabilisierungshilfe-hoga.de
    Geben Sie dort Ihre Kontaktdaten ein und laden Sie das eingescannte unterzeichnete Antragsformular gemeinsam mit der Anlage Liquiditätsberechnung - Anlage 1 und der Anlage Bescheinigung durch Steuerberater – Anlage 2 hoch

Bitte beachten Sie: Nur vollständig und fehlerfrei ausgefüllte Anträge, bei denen beide Anlagen enthalten sind, können bearbeitet werden. Ein elektronisch ausgefüllter Antrag verkürzt die Prüfzeit bis zur Auszahlung erheblich.

Bitte senden Sie keine Anträge auf dem Postweg oder per E-Mail an die Kammern oder das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg! Diese können nicht bearbeitet werden.

Hilfestellung bei der Feststellung der Antragsberechtigung sowie bei der Beantragung bieten ausschließlich die Industrie- und Handleskammern. Die IHK Region Stuttgart erreichen Sie unter Telefon: 0711/2005-1677.
Zu den FAQs auf der Seite des Wirtschaftsministeriums gelangen Sie hier.

Wie geht es nach der Antragstellung weiter?
Sie werden in der Regel per E-Mail über den Eingang Ihres Antrags informiert und erhalten eine ID bzw. eine Vorgangsnummer. Sollten Sie keine E-Mail erhalten, bitten wir um etwas Geduld. Bitte überprüfen Sie auch Ihren Spam-Ordner. Bitte stellen Sie nicht direkt einen neuen Antrag, sondern warten Sie mindestens bis zu drei Werktage. Der  Zuschuss wird erst nach erfolgreicher Prüfung auf das in em Antrag angegebene Konto ausgezahlt.

Es ist derzeit noch nicht absehbar, wie lange der Bewilligungsprozess dauern wird, da dies vom Antragsvolumen abhängt. Bitte sehen Sie von Anfragen ab. Sollten sich Fragen zu Ihrem Antrag ergeben, wird sich die zuständige IHK oder die L-Bank an Sie wenden.

Sofortbürgschaften des Landes für Unternehmen bis zehn Beschäftigte - Antragstellung ab sofort möglich

Seit heute, 15.07.2020 können Soloselbstständige, Freiberufler und Betriebe mit bis zu zehn Beschäftigten die Sofortbürgschaften des Wirtschaftsministeriums und der Bürgschaftsbank Baden-Württemberg beantragen. Die Bürgschaften schließen die Lücke des KfW-Schnellkredits des Bundes der nur Unternehmen mit mehr als zehn Beschäftigten zur Verfügung steht.

Unternehmen können die Sofortbürgschaft auf zwei Wegen beantragen. Über das Portal Ermoeglicher.de können sie bei positiver Prüfung eine elektronische Vorabzusage für eine Sofortbürgschaft in Höhe von 90 Prozent für einen Kredit bis zu 250.000 Euro der Bürgschaftsbank Baden-Württemberg erhalten. Diese Vorabzusage wird direkt an ein Kreditinstitut nach Wahl zugeleitet. „Damit haben Unternehmen, die noch nicht über eine Hausbank verfügen, die Möglichkeit, ihre Anfrage online und bankenunabhängig zu stellen“, so Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut. In diesen Fällen könne die Bürgschaft auf 100 Prozent erhöht werden.

Daneben ist der Antragsweg über das klassische Hausbankverfahren möglich. Hier beantragt die Hausbank eine Bürgschaft in Höhe von 90 Prozent für ein Darlehen bis zu 125.000 Euro. Für eine spätere weitere Finanzierung (bis maximal 125.000 Euro) kann sie auf Wunsch 100 Prozent Bürgschaft erhalten.

Krisenberatung Corona für kleine und mittlere Unternehmen gestartet

Die „Krisenberatung Corona“ des Wirtschaftsministeriums des Landes ist am 15.05.2020 an den Start gegangen. Selbstständige und Unternehmen mit bis zu 250 Mitarbeitern können sich bei einem von vier branchenorientierten Beratungsdiensten informieren und eine kostenlose Beratung durch einen erfahrenen Experten erhalten.

Dabei geht es beispielsweise darum, wie die eigene unternehmerische Lage zu bewerten ist, welche Fördermöglichkeiten es gibt und welche Strategie dabei helfen kann, die Krise zu überwinden. Die Unternehmen können bis zu vier Beratungstage kostenlos in Anspruch nehmen. Gemeinsam können sie mit den vom Land finanzierten Beratern auch eine Liquiditätsplanung durchführen lassen und sich auf anstehende Gespräche mit Banken vorbereiten.

Für die „Krisenberatung Corona“ wurden diese Beratungsdienste beauftragt:

Interessierte Unternehmen können sich direkt an die Beratungsdienste wenden. Bei einem Erstgespräch werden die Fördervoraussetzungen abgeklärt, die Beratungsbedarfe analysiert und ein geeigneter Krisen- und Sanierungsexperte vermittelt.

Weitere Informationen erhalten Sie auf der Internetseite des Landes Baden-Württemberg hier.

KfW-Schnellkredit für Unternehmen mit mehr als 10 Mitarbeitern - Beantragung ab sofort möglich

Für Anschaffungen (Investitionen) und laufende Kosten (Betriebsmittel) können mittelständische Unternehmen den neuen KfW-Schnellkredit beantragen. Der Kredit wird zu 100 % abgesichert durch eine Garantie des Bundes. Das erhöht die Chancen der Unternehmen deutlich, eine Kreditzusage zu erhalten. Der Kredit kann ab sofort über die Hausbank der Unternehmen beantragt werden.

Das Wichtigste:

  • Förderkredit für Anschaffungen und laufende Kosten
  • für Unternehmen mit mehr als 10 Mitarbeitern, die mindestens seit Januar 2019 am Markt sind
  • 100 % Risikoübernahme durch die KfW
  • keine Risikoprüfung durch die Hausbank
  • Max. Kreditbetrag: bis zu 25% des Jahresumsatzes 2019
    - Unternehmen mit bis zu 50 Beschäftigten erhalten max. 500.000 Euro
    - Unternehmen mit mehr als 50 Beschäftigten erhalten max. 800.000 Euro
  • Der Zinssatz orientiert sich an der Entwicklung des Kapitalmarktes und wird spätestens mit Zusage der KfW festgelegt.
  • bis zu 10 Jahre Zeit für die Rückzahlung, 2 Jahre keine Tilgung
  • Voraussetzung: Das Unternehmen hat im Durchschnitt der Jahre 2017 bis 2019 oder 2019 einen Gewinn erzielt

Weitere Informationen zum KfW-Schnellkredit erhalten Sie auf der Internetseite der KfW.
Die Vorbereitung Ihres Kreditantrags ist auf der Internetseite des KfW-Förderassistenten möglich.

Die richtige Hilfe in der Corona-Krise finden

Die Online-Plattform www.durchblick-macher.de soll kleinen Unternehmen und Selbstständigen helfen, die richtigen Hilfen in der Corona-Krise zu finden. Mittels der Beantwortung von neun Fragen können Unternehmer hier einfach und schnell herausfinden, welche Mittel Sie beantragen können. Übersichtlich werden einem am Ende mögliche Leistungen angezeigt.

B2B-Pinnwand der Region Stuttgart

In Form einer Pinnwand werden hier Gesuche und Angebote von Unternehmen aus der Region Stuttgart in Folge der Corona-Pandemie gesammelt. So werden Vernetzung und Lieferketten am Standort in dieser wirtschaftlichen Ausnahmesituation gestärkt. Jedes Unternehmen kann auf der unter https://b2b.region-stuttgart.de/ selbstständig seine Angebote und Gesuche einpflegen. Gerne übernehmen wir auch für Sie die Einstellung Ihre Angebote bzw. Gesuche. Senden Sie hierzu einfach eine Mail an wirtschaftsfoerdung@boeblingen.de mit folgenden Angaben:

  • Angabe ob Angebot oder Gesuch
  • Firmenname
  • Detailangaben zum Angebot oder Gesuch
  • Kontaktdaten (Adresse, Telefon, Email)
  • Link zum Angebot/Gesuch auf Ihrer Homepage (wenn vorhanden)

Die Pinnwand ist ein Kooperationsangebot der Wirtschaftsförderung Region Stuttgart in Verbindung mit der IHK Region Stuttgart, der HWK Region Stuttgart, der Messe Stuttgart sowie der Stuttgarter Zeitung und der Stuttgarter Nachrichten.

Start-up BW Pro-Tect - Förderprogramm für von der Corona-Krise betroffene Start-ups

Durch die Corona-Pandemie haben Gründerinnen und Gründer verstärkt mit ausbleibenden Finanzierungsrunden und daraus resultierenden Liquiditätsengpässen zu kämpfen. Damit innovative und aussichtsreiche Gründungsvorhaben und Start-ups durch die Corona-Krise nicht verloren gehen, weitet das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg die bewährte Frühphasenförderung Start-up BW Pre-Seed aus und schafft das Förderprogramm "Start-up BW Pro-Tect".
Ziel des Förderprogramms ist es, kurzfristige Liquiditätsengpässe bis zur nächsten Finanzierungsrunde zu überbrücken. Start-up BW Pro-Tect ermöglicht krisengeschüttelten Start-ups, die eine erste Finanzierungsrunde bereits erfolgreich beendet haben, erneut den rückzahlbaren Zuschuss in Höhe von bis zu 200.000 Euro zu beantragen.

Voraussetzungen für eine Förderung:

  • Der zusätzliche Liquiditätsbedarf muss aufgrund negativer Effekte bedingt durch die Corona-Pandemie entstanden sein.
  • Die Gründung des Start-ups darf nicht länger als fünf Jahre zurückliegen
  • Es wurden noch keine Gewinne ausgeschüttet (Gemäß Artikel 22 AGVO).
  • Grundsätzlich darf noch nicht mehr als 2 Millionen Euro Eigenkapital aufgenommen worden sein.
  • Es handelt sich um ein wachstumsorientiertes Geschäftsmodell, welches im Kern von innovativen Produktentwicklungen oder Anwendungen getragen wird (beispielsweise KI-Anwendungen, Plattformtechnologien, E-Commerce, Smart-Green-Technologien, Industrie 4.0 oder Life Sciences).
  • Die Empfehlung sowie die Begleitung des Start-ups erfolgt durch einen Partner. Eine Liste der Partner finden Sie auf der Internetseite von Start-up BW.
  • Private Ko-Investoren übernehmen mindestens 20 Prozent der Start-up-Finanzierung zu gleichen Konditionen wie das Land Baden-Württemberg.
  • Die Berechnungsgrundlage für den Finanzierungsbedarf ist der „Cashburn“, also die fortlaufenden zahlungswirksamen Kosten abzüglich etwaiger Umsätze der nächsten sechs Monate

Mit dem Antrag auf eine Förderung mit Start-up BW Pro-Tect sind folgende Unterlagen vorab beim Partner einzureichen:

  • Pitch Deck
  • Captable und letzte Vertragsdokumentation
  • Letzter Jahresabschluss sowie die beiden letzten vorliegenden betriebswirtschaftlichen Auswertungen (BWA)
  • Termsheet und Letter of Interest (soweit vorhanden)

Weitere Informationen zum Förderprogarmm sowie eine Liste der Partner finden Sie auf der Internetseite von Start-up BW.

Stundung Gewerbesteuerforderung

Um den Böblinger Firmen und Betrieben in Zeiten des Corona-Virus den Rücken zu stärken, hat die Stadtverwaltung Böblingen Erleichterungen umgesetzt: Unternehmen können ab sofort die Stundung vornehmlich städtischer Gewerbesteuer-Forderungen beantragen. Grundlage dafür sind entsprechende Regelungen des Bundesfinanzministeriums im Einvernehmen mit den obersten Finanzbehörden der Länder.
 
Betroffene Betriebe können vornehmlich für bereits fällige oder noch fällig werdende Gewerbesteuerzahlungen einen Antrag auf Stundung stellen. Es besteht dabei die Möglichkeit, die Forderungen in Gänze zu stunden oder in selbst gewählten Raten auszugleichen. Es werden von Seiten der Stadt hierfür keine Stundungszinsen erhoben.
Im Antrag ist stets eine Begründung anzugeben, die die jeweiligen Verhältnisse darlegt und auf die Corona-Lage Bezug nehmen sollte.
 
Böblingens Erster Bürgermeister Tobias Heizmann erläutert: „Wir wissen um die aktuell schwierige Situation unserer Unternehmen, die oft auch bis an deren Existenz geht. Mit dieser Regelung wollen wir unseren Beitrag leisten, die Corona-Krise für betroffene Unternehmer/-innen etwas abzufedern.“
 
Den entsprechenden Antrag finden Sie hier zum Herunterladen und Ausfüllen. (1,729 MiB)
 
Hinweis: Eine Herabsetzung der Gewerbesteuer-Vorauszahlungen für 2020 ist direkt beim zuständigen Finanzamt zu beantragen.

Weitere steuerliche Erleichterungen - Herabsetzung der Sondervorauszahlung bei der Umsatzsteuer

Neben zinslosen Stundungen und erlassenen Säumniszuschlägen (siehe auch hier) ist es nun auch möglich, Sondervorauszahlungen bei der Umsatzsteuer für das Jahr 2020 herabzusetzen.

Dabei geht es um eine Sonderzahlung für eine Dauerfristverlängerung, mit der die Anmeldung und Zahlung der Umsatzsteuer um einen Monat nach hinten geschoben wird. Man zahlt also eine Art Abschlag, um erst später abrechnen zu müssen. 

„Das hilft insbesondere dem umsatzstarken Handel, der derzeit teils gar keine Umsätze macht”, erklärte Finanzminsterin Edith Sitzmann. Bereits gezahlte Sondervorauszahlungen können erstattet werden. Sollte die Sondervorauszahlung erst noch fällig werden, weil die Dauerfristverlängerung neu beantragt wird, verzichten die Finanzämter auf Antrag auf die Sondervorauszahlung. Voraussetzung ist, dass die Unternehmen nachweislich unmittelbar und erheblich von der Corona-Krise betroffen sind. In welcher Höhe die Sondervorauszahlung herabgesetzt werden kann, hängt vom Einzelfall ab. Bereits gewährte Dauerfristverlängerungen bleiben unabhängig von der Herabsetzung der Sondervorauszahlung unverändert bestehen. 

Am einfachsten und schnellsten kann ein Antrag auf Herabsetzung über ELSTER, die elektronische Steuersoftware, gestellt werden. Dafür ist eine berichtigte Anmeldung nötig. Hierzu steht der Vordruck „Dauerfristverlängerung/Sonderzahlung (monatlich)” zur Verfügung.

KfW-Corona-Hilfe

Mit verschiedenen Maßnahmen trägt die staatliche KfW-Bank dazu bei, die kurzfristige Versorgung der Unternehmen mit Liquidität zu erleichtern. Über ihre Hausbanken erhalten kleine, mittlere und große Unternehmen mit einem Umsatz bis 2 Mrd. Euro den Zugang zu günstigen Krediten und Bürgschaften.

Die Kreditbedingungen der KfW-Corona-Hilfe wurden jetzt nochmals verbessert: Niedrigere Zinssätze und eine vereinfachte Risikoprüfung der KfW bei Krediten bis zu 3 Mio. Euro schaffen für Unternehmen eine weitere Erleichterung.

Wird ein Kredit für Investitionen und Betriebsmittel beantragt, übernimmt die KfW einen Teil des Risikos der Hausbank. Das erhöht die Chancen einer Kreditzusage (für große Unternehmen bis zu 80 % Risikoübernahme, für kleine und mittlere Unternehmen bis zu 90 % Risikoübernahme)

Weitere Hinweise und die Möglichkeit den Kreditantrag vorzubereiten erhalten Sie auf der Internetseite der KfW.

Hinweise zur Antragstellung:

  • deutlich verschlankter Antragsprozess (Fast Track-Verfahren mit vereinfachter Risikoprüfung für Kreditbeträge über 3 Millionen Euro und bis einschließlich 10 Millionen Euro)
  • bei Kreditbeträgen bis zu 3 Millionen Euro verzichtet die KfW sogar vollständig auf die Einreichung von Unterlagen
  • Anträge werden über die Hausbank gestellt, Auszahlungen erfolgen schnellstmöglich und eine unbürokratische Antragsstellung wird sichergestellt.

weitere Kredit- und Bürgschaftsprogramme für Unternehmen

Auch die L-Bank und die Bürgschaftsbank Baden-Württemberg haben diverse Kredit- und Bürgschaftsprogramme zur Unterstützung der durch die Corona-Krise in wirtschaftliche Schieflage geratenen Unternehmen aufgelegt.

  • Informationen über die Programme der L-Bank erhalten Sie unter dem folgenden Link sowie in dieser Übersicht. (88,5 KiB)
  • Informationen über die Programme der Bürgschaftsbank erhalten Sie unter dem folgenden Link sowie in dieser Übersicht. (459,7 KiB)

Online Marktplätze als Hilfe in Zeiten von Corona - Informationen, Tipps und Erklärungen der IHK Region Stuttgart

Durch die Einschränkungen im stationären Einzelhandel ist dieser zum Umdenken gezwungen. Viele Händler denken über den Verkauf Ihrer Waren über einen Online-Marktplatz nach. Die IHK Region Stuttgart hatte Ende März ein Webinar zu diesem Thema veranstaltet. In der Präsentation (529,5 KiB) hierzu finden Sie Informationen, Tipps und Erklärungen rund um den Einstieg in den Online-Handel.

Förderung unternehmerischen Know-hows - Unternehmensberatung

Die bestehende Rahmenrichtlinie des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) zur Förderung unternehmerischen Know-hows wurde um ein Modul für Corona betroffene KMU und Freiberufler bis zunächst 31. Dezember 2020 ergänzt.

Grundlegende Anpassungen sind u.a.:

  • betroffene Unternehmen erhalten einen Zuschuss für eine Beratungsleistung in Höhe von 100 %, maximal jedoch 4.000 Euro, der in Rechnung gestellten Beratungskosten (Vollfinanzierung)
  • betroffene Unternehmen können bis zur Ausschöpfung der maximalen Zuschusshöhe mehrere Beratungen im Rahmen des neuen Kontingentes beantragen
  • Zuschuss wird vom Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) als Bewilligungsbehörde direkt auf das Konto des Beratungsunternehmens ausgezahlt
  • antragsberechtigte Unternehmen werden von einer Vorfinanzierung der Beratungskosten entlastet
  • betroffene Unternehmen müssen kein Informationsgespräch mit einem regionalen Ansprechpartner vor Antragstellung führen.
    Ein freiwilliges Gespräch mit dem Regionalpartner kann dennoch nützlich sein, da diese ebenfalls umfangreiche Unterstützung für betroffene Unternehmen anbieten.
  • Anträge auf Förderung einer Beratung nach diesen Bestimmungen können zunächst bis einschließlich 31. Dezember 2020 gestellt werden

Weitere Informationen können Sie der entsprechenden Internetseite des Bundesamts für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) sowie dem Merkblatt (324,8 KiB) „Vom Coronavirus betroffene Unternehmen“ (Stand: 03.04.2020) entnehmen..

Zur Antragstellung ist auf der Internetseite des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfurhkontrolle möglich. Die Anleitung zum Antrag (133,5 KiB) gibt Hinweise zu abweichenden Eintragungen im Antragsformular.

Grundsicherung für Selbstständige

Wenn es hart auf hart kommt können auch Selbstständige und Freiberufler Grundsicherung beantragen, um Miete, Krankenversicherung und mindestens teilweise auch den Lebensunterhalt zu decken. Ein Anspruch besteht dann, wenn sie und ggf. ihre Familie bzw. Mitglieder ihrer Bedarfsgemeinschaft zu wenige oder keine eigenen Mittel zur Sicherung des Lebensunterhalts zur Verfügung haben.

Weitere Informationen erhalten Sie in den FAQs der Bundesagentur für Arbeit. Bei der Bundesagentur für Arbeit ist hierfür auch eine Sonderhotline geschaltet. Unter Telefon 0800 4 5555 23 können Fragen zur Grundsicherung für Selbstständige schnell und kompetent beantwortet werden.

Flexibilisierung Kurzarbeitergeld

Folgende Erleichterungen beim Zugang zum Kurzarbeitergeld wurden beschlossen:

  • Absenkung des Quorums der von Arbeitsausfall betroffenen Beschäftigten im Betrieb auf bis zu 10 %.
  • Teilweiser oder vollständiger Verzicht auf Aufbau negativer Arbeitszeitsalden.
  • Kurzarbeitergeld auch für Leiharbeitnehmer.
  • Vollständige Erstattung der Sozialversicherungsbeiträge durch die Bundesagentur für Arbeit

Viele konkrete Fragen und Antworten zum aktuellen Corona-Kurzarbeitergeld hat der Deutsche Industrie- und Handelskammertag auf seiner Internetseite zusammengetragen. Für Anträge, Detailfragen und die Auszahlung ist die Bundesagentur für Arbeit zuständig, das auch ein entsprechendes Merkblatt zum Kurzarbeitergeld (237,8 KiB) heraus gegeben hat.

Arbeits- und arbeitsschutzrechtliche Fragen zum Coronavirus

Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales hat unter diesem Link eine umfangreiche Liste von FAQs zu arbeitsrechtlichen Fragestellungen im Zusammenhang mit dem Coronavirus erstellt.

Steuerliche Hilfsangebote

Bitte nehmen Sie frühzeitig Kontakt mit dem zuständigen Finanzamt auf. Verschiedene steuerliche Hilfsangebote der Finanzämter stehen zur Verfügung:

  • Auf Antrag besteht die Möglichkeit, laufende Vorauszahlungen zur Einkommensteuer bzw. Körperschaftsteuer herabzusetzen oder auszusetzen. Um steuerliche Erleichterungen schnell, unkompliziert und unbürokratisch gewähren zu können, gibt es ein vereinfachtes Antragsformular (106,7 KiB) für Stundungen bzw. Anpassungen von Vorauszahlungen.
  • Fällige Steuerzahlungen lassen sich stunden und Säumniszuschläge können erlassen werden.
  • Steuerabzugsbeträge im Sinne des § 222 Satz 3 und 4 Abgabenordnung (Lohnsteuer und Kapitalertragsteuer) können nicht gestundet werden. Für Steuerabzugsbeträge besteht die Möglichkeit, einen Antrag auf Vollstreckungsaufschub bei Ihrem zuständigen Finanzamt einzureichen. Auf Vollstreckungsmaßnahmen kann unter bestimmten Voraussetzungen vorübergehend verzichtet werden.
  • Zudem ist ab sofort ein Antrag auf pauschalierte Herabsetzung bereits geleisteter Vorauszahlungen für 2019 möglich. Von der Corona-Krise betroffene Unternehmen erhalten bei Verlusten in 2020 nun die Möglichkeit, eine Erstattung der in 2019 gezahlten Vorauszahlungen auf Grundlage eines pauschal ermittelten Verlustes in Höhe von 15 Prozent des Saldos der maßgeblichen Einkünfte (Gewinn- und Vermietungseinkünfte) zu beantragen. Das Bundesministerium der Finanzen hat am 24.04.2020 ein entsprechendes Schreiben (86,5 KiB) veröffentlicht, das Sie hier (86,5 KiB) herunterladen können.

Online-Tool zur Unterstützung bei der Suche nach passenden Fördermitteln

Unter www.wir-bleiben-liqui.de steht ein ganz einfaches Online-Tool zur Verfügung, mit dem Selbstständige und Unternehmen schnell und unkompliziert prüfen können, welche der aktuellen Förderungen in der Corona-Krise für sie in Frage kommen.

Das Online-Tool hilft von der Fördermittelfindung bis zur Vorbereitung der Unterlagen für die Bank.

Infoseite des Landkreis Böblingen

Auf der Seite des Landkreis Böblingen stellen die Wirtschaftsförderungen aus dem Landkreis Böblingen Hinweise zu Fördermöglichkeiten verschiedener Organisationen wie z.B. KfW oder Bundesfinanzministeriums für Sie zusammen. Sie erreichen die Seite über folgenden Link: https://www.lrabb.de/corona_wirtschaftshilfen.

Hilfestellungen und Informationen der IHK Region Stuttgart

Die IHK Region Stuttgart hat unter diesem Link auf ihrer Homepage eine laufend aktualisierte Zusammenstellung verschiedener Informationen und Links zum Thema für Unternehmen veröffentlicht:

Die IHK hat zudem eine Krisenhotline eingerichtet. Diese ist von Montag bis Freitag von 08:00 bis 20:00 Uhr unter 0711 / 2005 1677 erreichbar.  Hier berät Sie ein Team aus mehr als 30 Fachexperten unterschiedlicher Fachbereiche zu aktuellen Fragen. Zum Beispiel zu Kurzarbeitergeld, Schließungen im Handel, Absage der Ausbildungsprüfungen, Liquiditätsengpässen, Vertragsrecht, Arbeitsrecht und vieles mehr. Fragen können auch an die E-Mail-Adresse corona-hilfe@stuttgart.ihk.de geschickt werden. Die IHK beantwortet diese spätestens am Folgetag.

Infoseite der Wirtschaftsförderung Region Stuttgart

Die Wirtschaftsförderung der Region Stuttgart stellt unter www.wrs.region-stuttgart.de/corona  laufend aktuelle Unterstützungsangebote und Fördermaßnahmen für Unternehmen, Selbstständige und Freiberufler der Region zusammen.

Branchenspezifische Angebote sind auf den jeweiligen Branchen-Sites der WRS unter den folgenden Links zu finden:

Hotline und Merkblatt des Wirtschaftsministeriums

Das Wirtschaftsministerium des Landes Baden-Württemberg hat bei Fragen von Unternehmen bspw. ob ein Geschäft geöffnet blieben darf oder schließen muss oder zu finanziellen Hilfen auch eine gebührenfreie Hotline geschaltet. Diese ist von Montag bis Freitag von 09:00 bis 18:00 Uhr unter 0800 40 200 88 zu erreichen. Gerne kann das Wirtschaftsministerium auch per Mail unter coronaverordnung@wm.bwl.de (bei Fragen zur Corona-Verordnung) oder finanzierungen@wm.bwl.de (bei Fragen zur Soforthilfe) kontaktiert werden.

Zudem hat des Wirtschaftsministerium ein Merkblatt (Stand 15.07) (647,3 KiB) veröffentlicht mit Informationen und Ansprechpartnern zu den verschiedenen Fragestellungen und Unterstützungsprogrammen rund um die Corona-Krise.

Zudem gibt es eine Übersicht (Stand 04.06.) (744,4 KiB) über die wichtigsten Fördermaßnahmen.

Allgemeine Informationen

Fachkräfteeinwanderungsgesetz

Das Fachkräfteeinwanderungsgesetz, welches am 01. März 2020 in Kraft tritt, soll die Einwanderung qualifizierter Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer aus Drittstaaten erleichtern.

Die Anerkennung der Qualifikation bleibt für Fachkräfte mit Berufsausbildung nach wie vor Voraussetzung. Es gibt jedoch Erleichterungen in einigen Bereichen. Für Fachkräfte mit Hochschulabschluss ändert sich durch das neue Gesetz an den bisherigen Regeln nichts.

Was ändert sich für Fachkräfte aus Drittstaaten durch das Fachkräfteeinwanderungsgesetz?

Die wichtigsten Regelungen auf einen Blick:
- Als Fachkraft gelten künftig einheitlich Hochschulabsolventen und Beschäftigte mit qualifizierter Berufsausbildung.
- Für Fachkräfte ist die Anerkennung zwingend erforderlich, um in ihrem Beruf arbeiten zu dürfen.
- Für Fachkräfte mit Arbeitsvertrag und Anerkennung entfällt die Vorrangprüfung. Damit muss nicht mehr vor jeder Einstellung einer Fachkraft aus einem Drittstaat festgestellt werden, ob eine Bewerberin oder ein Bewerber aus Deutschland, EU/EWR/Schweiz oder einem Drittstaat mit unbeschränktem Arbeitsmarktzugang zur Verfügung steht.
- Die Begrenzung auf die sogenannten Engpassberufe entfällt.
- Auch Fachkräfte mit qualifizierter Berufsausbildung können für eine befristete Zeit zur Jobsuche einreisen. Voraussetzung sind Deutschkenntnisse und die Sicherung des Lebensunterhaltes in Deutschland.
- Die Möglichkeit zum Aufenthalt für Qualifizierungsmaßnahmen in Deutschland werden verbessert. Anerkennungsverfahren können im Rahmen von Vermittlungsabsprachen der Bundesagentur für Arbeit (BA) vollständig im Inland durchgeführt werden.

Hinweis: IT-Spezialisten können unter bestimmten Voraussetzungen auch ohne formalen Abschluss Zugang zum Arbeitsmarkt erhalten.

Quelle: www.anerkennung-in-deutschland.de

Neuer "Ausbildungsatlas" des Landkreises Böblingen erschienen

Die Broschüre "Ausbildungsatlas" stellt Ausbildungsberufe und ausbildende Betriebe im Landkreis Böblingen vor und bietet mit einem Bewerbungsratgeber Unterstützung bei der Stellensuche. Die Broschüre liefert einen Überblick über die wirtschaftliche Vielfalt und unternehmerische Leistungsfähigkeit der Betriebe der Region und präsentiert Berufsbildende Schulen, Weiterbildungsmöglichkeiten und Ausbildungsinitiativen im Landkreis Böblingen. Die Broschüre gibt es auch in einer Online-Blätterversion

LANDKREIS BÖBLINGEN BETEILIGT SICH AM PROJEKT DIGITRANS

Der Landkreis Böblingen wird im Digitalisierungsatlas von Prognos als einer von 10 regionalen Hotspots der Digitalisierung mit ausgezeichneten Chancen bewertet. Damit dies so bleibt, beteiligt sich die Wirtschaftsförderung des Landkreises Böblingen am Projekt DIGITRANS. Der Schwerpunkt des Projekts liegt in der Unterstützung von kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) aus der Kreativwirtschaft, der Gesundheitsbranche und dem produzierenden Gewerbe. Ziel ist es, die Geschäftsmodelle der teilnehmenden KMU weiterzuentwickeln und in digitale Geschäftsmodelle zu transformieren. Digitale Geschäftsmodelle bieten KMU eine hervorragende Möglichkeit, effizient und effektiv in heutigen und zukünftigen Märkten zu agieren. Zu diesem Zweck entwickeln 15 internationale Projektpartner aus der Donauregion eine neue Innovationsmethode, die passgenau auf die Bedüfnisse von KMU zugeschnitten ist. Die neue DIGITRANS Methode wird im Rahmen von praxisorientierten Trainings den KMU vermittelt.

Ansprechpartner bei der Wirtschaftsförderung des Landkreises Böblingen ist Frau Sarah Trede-Kritikakis Mail

aktuelle Ausschreibungen/Wettbewerbe

Wettbewerb "Creative Spaces Region Stuttgart" gestartet

Beim Wettbewerb „Creative Spaces Region Stuttgart“ sucht die Wirtschaftsförderung Region Stuttgart GmbH (WRS) zusammen mit der Internationalen Bauausstellung 2027 StadtRegion Stuttgart GmbH (IBA’27) neue Konzepte für kreativwirtschaftliche Orte in der Region Stuttgart. Unterstützt werden innovative und nachhaltige Entwürfe für Orte kreativen Arbeitens. Insgesamt werden 25.000 Euro vergeben, 5.000 Euro pro Projekt. Teilnehmen können Privatpersonen, Netzwerke, Unternehmen und Einrichtungen aller Art, die branchenübergreifende Kreativflächen in der Region Stuttgart betreiben oder vorbereiten.
 
Projektvorschläge für den Wettbewerb „Creative Spaces Region Stuttgart“ können bis zum 23. September 2020 eingereicht werden. Weitere Informationen erhalten Sie im Flyer (141 KiB) oder auf der Website kreativ.region-stuttgart.de/creativespaces abrufen.

Veranstaltungen

derzeit keine aktuellen Veranstaltungen

Weitere Informationen

Kontakt

Tobias Hackmaier

Liegenschafts-und Wirtschaftsförderungsamt

Telefon (0 70 31) 6 69 14 26
Gebäude: Altes Rathaus
Raum: 318
Aufgaben: Referat für Wirtschaftsförderung