Aktuelles und Informationen für Unternehmen zum neuen Coronavirus

Die Wirtschaftsförderung Böblingen und auch das Citymanagement stehen Unternehmen für unterschiedlichste Fragestellungen als Ansprechpartner zur Verfügung. Aufgrund starker telefonischer Auslastung bitten wir Sie, etwaige Fragen über das Postfach wirtschaftsfoerderung@boeblingen.de an die Stadt zu adressieren.

Darüber hinaus wollen wir allen Böblinger Unternehmen aktuelle Informationen, Verweise und Links zum Umgang mit dem Coronavirus SARS-CoV-2/COVID-19 zur Verfügung stellen.

Die aktuelle Lage ändert sich dynamisch. Wie bemühen uns, Ihnen stets den aktuellen Informationsstand zu geben. Bitte beachten Sie, dass die Wirtschaftsförderung der Stadt Bölingen keine Rechts- und Gesundheitsberatung durchführen kann. Die hier zur Verfügung gestellten Informationen dienen Ihnen als Hilfestellung. Sie ersetzen keine Rechtsberatung.

Neue Corona-Verordnung des Landes Baden-Württemberg - gültig seit 01.03.2021

Mit Beschluss vom 8. Januar 2021 hat die Landesregierung ihre Rechtsverordnung über infektionsschützende Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus (Corona-Verordnung) erneut geändert.

Die Coronaverordnung wird im Grundsatz bis 07. März 2021 verlängert. Kitas und Schulen bleiben bis zum 21. Februar 2021 geschlossen. Grundschulen starten ab dem 22. Februar im Wechselunterreicht . Die Präsenzpflicht bleibt aber weiterhin ausgesetzt. Kinder, die nicht am Präsenzunterricht teilnehmen, bekommen von der Schule Lernmaterialen für den Heimunterricht. Kitas und Kinderbetreuung starten ab dem 22. Februar in den Regelbetrieb unter Pandemiebedingungen

Änderungen zum  01.03.2021

  • Friseurbetriebe, die nach der Handwerksordnung Friseurdienstleistungen erbringen dürfen und entsprechend in die Handwerksrolle eingetragen sind, dürfen seit 01.03.2021 wieder öffnen. Voraussetzung ist eine vorherige Anmeldung und Reservierung der Kund*innen innerhalb eines Zeitfensters. Kund*innen und Angestellte müssen medizinische Masken oder FFP2-/KN95-/N95-Masken tragen.
  • Praktische Fahrausbildung und Fahrprüfung sind wieder möglich. Theorieunterricht ist weiterhin nur online erlaubt. Beim praktischen Fahrunterricht und der praktischen Fahrprüfung müssen alle Fahrzeuginsassen eine medizinische Maske oder FFP2-/KN95-/N95-Maske tragen. Die Maskenpflicht gilt auch bei theoretischen Prüfungen.
  • Der Verkauf von Pflanzen und sonstigen gartenbaulichen Erzeugnissen, einschließlich des notwendigen Zubehörs, in Gärtnereien, Blumenläden, Baumschulen, Gartenmärkten und Gartencentern von Bau- und Raiffeisenmärkten ist wieder möglich. Andere Warenbereiche sind abzutrennen. Mischsortimente dürfen nur angeboten werden, wenn der erlaubte Sortimentsteil mindestens 60 Prozent beträgt. Es gelten die Hygieneauflagen für den Einzelhandel. Konkret bedeutet das:
    Angestellte und Kund*innen müssen eine medizinische Maske oder FFP2-/KN95-/N95-Maske tragen. Dies gilt auch in den Außenbereichen, etwa auf Parkplätzen und Zuwegen.
    In Geschäften mit einer Verkaufsfläche von bis zu 800 Quadratmetern (m²) darf sich maximal eine Kund*in pro 10 m² Verkaufsfläche aufhalten. Für Geschäfte mit mehr als 800 m² Verkaufsfläche gilt ab dem 801. Quadratmeter eine Beschränkung auf eine Kund*in pro 20 m² Verkaufsfläche. So wären das beispielsweise bei 1.200 m² 100 Kund*innen: für die ersten 800 m² 80 Kund*innen und für die weiteren 400 m² dann nochmal 20 Kund*innen.

Verschärfte Maskenpflicht:
In einigen Bereichen muss eine medizinische Maske, statt der bisherigen „Alltagsmaske“ getragen werden. Unter medizinischen Masken sind OP-Masken (DIN EN 14683:2019-10) oder FFP2 (DIN EN 149:2001) respektive Masken der Normen KN95/N95 zu verstehen:

  • Bei der Nutzung des öffentlichen Personenverkehrs, insbesondere in Eisenbahnen, Straßenbahnen, Bussen, Taxen, Passagierflugzeugen, Fähren, Fahrgastschiffen und Seilbahnen, an Bahn- und Bussteigen, im Wartebereich der Anlegestellen von Fahrgastschiffen und in Bahnhofs- und Flughafengebäuden.
  • In Arztpraxen, Zahnarztpraxen, Praxen sonstiger humanmedizinischer Heilberufe und der Heilpraktiker*innen sowie in Einrichtungen des öffentlichen Gesundheitsdienstes.
  • Im Einzelhandel.
  • In Arbeits- und Betriebsstätten sowie an Einsatzorten.
  • Während Veranstaltungen von Religions-, Glaubens- und Weltanschauungsgemeinschaften zur Religionsausübung.
  • Der Zutritt zu Pflegeeinrichtungen und Krankenhäusern ist nur mit FFP2-Maske respektive KN95- oder N95-Masken erlaubt.
  • Kinder bis einschließlich 14 Jahre dürfen weiter Alltagsmasken tragen.
  • Kinder bis einschließlich 5 Jahre sind weiter von der Maskenpflicht ausgenommen.

Einzelhandel:
Der Einzelhandel muss weiterhin weitgehend schließen. Seit dem 11. Januar 2021 sind  wieder Abholangebote im Handel erlaubt. Die Corona-Verordnung wurde so angepasst, dass der „Click&Collect-Service“ wieder möglich ist. Kundinnen und Kunden können so im Internet oder per Telefon Ware im Einzelhandel bestellen, einen Abholtermin vereinbaren und die Ware selbst abholen.


Nicht betroffen von der Schließung sind:

  • der Einzelhandel für Lebensmittel
  • Wochenmärkte für Lebensmittel und Direktvermarkter von Lebensmitteln (z. B. Hofläden)
  • Apotheken, Reformhäuser, Sanitätshäuser, Baby-Fachmärkte, Drogerien, Optiker und Hörgeräteakustiker, Zeitungsverkäufe
  • Tankstellen, Kfz- und Fahrradwerkstätten
  • Banken und Poststellen
  • Reinigungen und Waschsalons
  • Tierbedarfs- und Futtermittelmärkte
  • der Großhandel

Der Verkauf von Non-Food-Produkten im Lebensmitteleinzelhandel, die nicht dem täglichen Bedarf zuzuordnen sind, kann ebenfalls eingeschränkt werden und darf keinesfalls ausgeweitet werden.

Die Lieferung und Abholung mitnahmefähiger Speisen für den Verzehr zu Hause durch Gastronomiebetriebe bleiben weiter möglich. Der Verzehr vor Ort wird untersagt.
Neu werden auch Betriebskantinen für den Publikumsverkehr geschlossen. Die Ausgabe von Speisen soll ausschließlich für den Verzehr außerhalb der Kantinen-Räumlichkeiten erfolgen, sofern es die betrieblichen Abläufe zulassen.

Körpernahe Dienstleistungen:
Die bisher geschlossenen körpernahen Dienstleistungen bleiben mit Ausnahme von medizinisch notwendigen Behandlungen weiter geschlossen. Auch Frisörbetriebe müssen weiterhin geschlossen bleibenchließen.

Die seit 01.03.2021 gültige Corona-Verodnung des Landes kann hier heruntergeladen werden
Corona-Verordnung des Landes Baden-Württemberg (gültig seit 01.03.2021) (549,1 KiB)

Eine Übersicht mit den aktuellen Regelungen "auf einen Blick" kann hier heruntergeladen werden:
Regelungen "auf einen Blick" (1,433 MiB)

Eine Übersicht über die geschlossenen und offenen Einrichtungen und Aktivitäten kann hier heruntergeladen werden:
Übersicht geschlossene und offene Einrichtungen und Aktivitäten (647,9 KiB)

Die wichtigsten Fragen und Antworten zur Verschärfung der Regelungen der Corona-Verordnung finden Sie hier: https://www.baden-wuerttemberg.de/de/service/aktuelle-infos-zu-corona/faq-corona-verordnung/

Außerordentliche Wirtschaftshilfe ("November- und Dezemberhilfe 2020")

Die aktuellen Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie durch angeordnete Schließungen betreffen viele Unternehmen, Betriebe, Selbstständige und Einrichtungen direkt oder indirekt. Die Bundesregierung unterstützt Betroffene mit einer außerordentlichen Wirtschaftshilfe – der „November- und Dezemberhilfe“ – in Form von Zuschüssen.

Fördersummen – Höhe des Zuschusses
Der Zuschuss beträgt 75 % des jeweiligen durchschnittlichen Umsatzes im November und im Dezember 2019, tageweise anteilig für die Dauer der Corona-bedingten Schließungen.

Solo-Selbstständige können als Vergleichsumsatz alternativ den durchschnittlichen Monatsumsatz im Jahre 2019 zugrunde legen. Bei Antragsberechtigten, die nach dem 31. Oktober bzw. 30. November 2019 ihre Geschäftstätigkeit aufgenommen haben, kann als Vergleichsumsatz der Monatsumsatz im Oktober 2020 oder der monatliche Durchschnittsumsatz seit Gründung bis einschließlich 31. Oktober 2020 gewählt werden.

Abschlagszahlungen
Seit 25. November 2020 werden bei Direktanträgen von Solo-Selbstständigen bis 5.000 Euro direkt ausgezahlt. Bei Anträgen über prüfende Dritte (Definition s. u. „Antragstellung“) werden Abschlagszahlungen von bis zu 10.000 Euro gezahlt.

Seit 11. Dezember 2020 beträgt die Höchstgrenze der Abschlagszahlungen bei Anträgen über prüfende Dritte 50.000 Euro. Antragsteller, die bereits eine auf 10.000 Euro gedeckelte Abschlagszahlung erhalten haben, erhalten eine weitere Abschlagszahlung bis zum Höchstbetrag von 50.000 Euro. Mit der Auszahlung dieser weiteren Abschlagszahlung wird sukzessive begonnen. Anfang Januar sollen die Zahlungen abgeschlossen sein.

  • Abschlagszahlungen für die Dezemberhilfe starteten Anfang Januar 2021.
  • Die reguläre Auszahlung der beantragten Novemberhilfe durch die Bewilligungsstellen der Länder ist am 12.01.2021 gestartet.

Wer ist antragsberechtigt?
Grundsätzlich sind Unternehmen aller Größen (auch öffentliche und gemeinnützige), Betriebe, Selbstständige, Vereine und Einrichtungen, Solo-Selbstständige und selbstständige Angehörige der Freien Berufe im Haupterwerb aller Branchen antragsberechtigt, deren wirtschaftliche Tätigkeit vom Corona-bedingten Lockdown im November und Dezember 2020 auf eine der folgenden Weisen betroffen ist:

  • direkt Betroffene im November 2020
  • direkt Betroffene im Dezember 2020.
  • indirekt Betroffene
  • über Dritte Betroffene

WICHTIG:
Unternehmen, die erst aufgrund des bundesweiten „harten Lockdowns“ ab dem 16.12.2020 schließen mussten, können die Dezemberhilfe nicht beantragen. Für sie gibt es als Förderung die (verbesserte) Überbrückungshilfe III. Die Anträge hierzu sollen voraussichtlich einige Wochen nach Programmstart im neuen Jahr gestellt werden können.

Weitere Informationen und FAQs erhalten Sie hier:
ausführliche Informatioen/FAQs

Antragsstellung
Für die November- und die Dezemberhilfe können die Anträge nun bis zum 30.04.2021 gestellt werden.
Die Antragsstellung erfolgt über die bundeseinheitliche IT-Plattform der Überbrückungshilfe. Der Antrag muss elektronisch durch eine Steuerberaterin oder einen Steuerberater, eine Wirtschaftsprüferin oder einen Wirtschaftsprüfer, eine vereidigte Buchprüferin oder einen Buchprüfer, eine Rechtsanwältin oder einen Rechtsanwalt gestellt werden (so genannte prüfende Dritte).

Ausführliche Informationen zur Registrierung und Anmeldung für prüfende Dritte

Solo-Selbstständige sind bis zu einem Förderhöchstsatz von 5.000 Euro unter besonderen Identifizierungspflichten direkt antragsberechtigt, sofern sie noch keinen Antrag auf Überbrückungshilfe gestellt haben.

Ausführliche Informationen zu Direktantrag für Solo-Selbstständige

Überbrückungshilfe Corona - III. Förderphase

Die Überbrückungshilfe unterstützt Unternehmen, Soloselbstständige sowie selbständige Freiberuflerinnen und Freiberufler, die besonders stark von den Maßnahmen aufgrund der Corona-Pandemie betroffen sind. Die Zuschüsse, die für den Zeitraum von November 2020 bis Juni 2021 gedacht sind, müssen nicht zurückgezahlt werden.

Die Überbrückungshilfe III wurde nochmals deutlich verbessert: Die Beantragung wird einfacher, die Förderung großzügiger und sie steht mehr Unternehmen zur Verfügung. Auch die besonderen Herausforderungen des Einzelhandels werden berücksichtigt. Außerdem wurde die Neustarthilfe für Selbstständige verbessert und der Zugang erweitert.

Seit 10. Februar 2021 können Anträge gestellt werden. Zunächst werden vom Bund ab dem 15. Februar erste Abschlagszahlungen übernommen – in Höhe von bis zu 100.000 Euro pro Monat, zunächst aber maximal 400.000 Euro. Die Schlussrechnung soll ab März überwiesen werden.

Zu den wichtigsten Änderungen zählen:

Der Zugang zur Überbrückungshilfe III wurde vereinfacht und erweitert.
Antrags- und förderberechtigt sind Unternehmen,

  • die in einem Monat einen Umsatzeinbruch von mindestens 30 Prozent im Vergleich zum Referenzmonat im Jahr 2019 erlitten haben. Sie können die Überbrückungshilfe III für den betreffenden Monat beantragen.
  • die einen Jahresumsatz von bis zu 750 Mio. Euro haben.

Das Fördervolumen und die Abschlagshöhe wurden erhöht:

  • bis zu 1,5 Mio. Euro Überbrückungshilfe pro Monat
  • Abschlagszahlungen von bis zu 100.000 Euro für einen Fördermonat
  • Überbrückungshilfe III auch für November und Dezember 2020

Gezielte Regelungen für besonders betroffene Branchen

  • Einzelhandel: Abschreibungen auf Saisonware können zu 100 % als Fixkosten angesetzt werden.
  • Reisebranche: Umfassende Berücksichtigung von Kosten und Umsatzausfällen durch Absagen und Stornierungen werden stärker berücksichtigt.

Neustarthilfe für Soloselbstständige wurde verbessert und erweitert

  • Die Neustarthilfe wurde auf 50 Prozent des Referenzumsatzes verdoppelt.
  • Die maximale Betriebskostenpauschale wurde auf 7.500 Euro erhöht.

Wie können Anträge gestellt werden?
Die Antragstellung erfolgt weiterhin über die bundesweit einheitlich digitale Plattform www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de
Unternehmen müssen Anträge wie bisher bei der Überbrückungshilfe II und den außerordentlichen Wirtschaftshilfen elektronisch durch prüfende Dritte (Steuerberater, Wirtschaftsprüfer, vereidigte Buchprüfer oder Rechtsanwälte) stellen. Soloselbstständige, die Neustarthilfe beantragen, können direkt Anträge stellen.

Stabilisierungshilfe II für das Hotel- und Gaststättengewerbe

Die Stabilisierungshilfe Corona für das Hotel- und Gaststättengewerbe als existenzsichernde Alternative zur Überbrückungshilfe III des Bundes für das erste Quartal 2021 wurde verlängert. Jetzt kommt sie mit angepassten Förderkonditionen zum Einsatz. Damit können Gastronomen und Hoteliers aus Baden-Württemberg erneut Hilfen beantragen. Die Stabilisierungshilfe II wird denjenigen Betrieben des schwer getroffenen Gastgewerbes zur Verfügung stehen, deren Fortbestand mit der Überbrückungshilfe III nicht gewährleistet werden kann.

Wer ist antragsberechtigt?
Antragsberechtigt sind weiterhin gewerbliche Unternehmen, Soloselbstständige und Sozialunternehmen aus dem Hotel- und Gaststättengewerbe, die unmittelbar infolge der Corona-Pandemie in einen Liquiditätsengpass geraten sind. Dies ist der Fall, wenn die Einnahmen aus dem Geschäftsbetrieb nicht ausreichen, um die laufenden Sach-, Personal- und Finanzkosten zu decken.

Förderzeitraum und Höhe der Förderung
Als Förderzeitraum kann ein bis zu dreimonatiger Zeitraum zwischen dem 01. Januar 2021 und dem 31. März 2021 gewählt werden.
Betriebe, die mindestens 50 % ihres Umsatzes im Bereich Hotel- und Gaststättengewerbe erzielen, erhalten

  • eine Förderung von bis zu 3.000 Euro
  • zuzüglich 2.000 Euro für jeden Vollzeitbeschäftigten

Betriebe, die zwischen mindestens 30 und 50 % ihres Umsatzes in diesem Bereich erwirtschaften, erhalten

  • eine Förderung von bis zu 2.000 Euro
  • zuzüglich 1.000 Euro für jeden Vollzeitbeschäftigten.

Die Förderung wird bis zur vollen Höhe des im Antragszeitraum nachgewiesenen Liquiditätsengpasses ausgezahlt.

Antragstellung
Anträge können voraussichtlich ab der letzten Februarwoche bis zum 28. April 2021 gestellt werden. Die Industrie- und Handelskammern im Land werden die Anträge annehmen und vorprüfen. Die vertiefte Prüfung sowie die Bewilligung und Auszahlung erfolgt über die L-Bank.

Weitere Informationen werden hier eingestellt, sobald uns diese vorliegen.

Überbrückungshilfe Corona - II. Förderphase

Anträge für die Überbrückungshilfe II können ab sofort auf der Antragsplattform des Bundes unter www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de gestellt werden.

Die Überbrückungshilfe II umfasst die Fördermonate September bis Dezember 2020. Die Antragsfrist wurde verlängert bis 31. März 2021

Auch für die zweite Phase der Überbrückungshilfe kann ein Antrag nur über einen prüfenden Dritten (Steuerberater und Steuerberaterinnen, Wirtschaftsprüfer und Wirtschaftsprüferinnen, vereidigte Buchprüfer und vereidigte Buchprüferinnen oder Rechtsanwälte und Rechtsanwältinnen) gestellt werden.

Die wesentlichen Eckpunkte der zweiten Phase der Überbrückungshilfe sind wie folgt:

  • Gegenüber der ersten Phase der Überbrückungshilfe verändern sich die Fördersätze und der Vergleichszeitraum. Außerdem wird die Eintrittsschwelle flexibilisiert. Antragsberechtigt sind kleine und mittelständische Unternehmen
    - mit entweder einem Umsatzeinbruch von mindestens 50 % in zwei zusammenhängenden Monaten im Zeitraum April bis August 2020 gegenüber den jeweiligen Vorjahresmonaten,
    - oder einem Umsatzeinbruch von mindestens 30 % im Durchschnitt in den Monaten April bis August 2020 gegenüber dem Vorjahreszeitraum (bisher Umsatzeinbruch von 60 % in April und Mai 2020).
  • Personalkosten werden pauschal in Höhe von 20 % (bisher 10 %) der übrigen Fixkosten gefördert.
  • Die Überbrückungshilfe besteht aus einem nicht rückzahlbaren Zuschuss und erstattet einen Anteil in Höhe von
    - 90 % der Fixkosten bei mehr als 70 % Umsatzeinbruch (bisher 80 % der Fixkosten)
    - 60 % der Fixkosten bei Umsatzeinbruch zwischen 50 % und 70 % (bisher 50 % der Fixkosten),
    - 40 % der Fixkosten bei Umsatzeinbruch von mehr als 30 % und unter 50 % (bisher bei mehr als 40 % Umsatzeinbruch)
    im jeweiligen Fördermonat im Vergleich zum Vorjahresmonat.
  • Die KMU-Beschränkung, wonach bei Unternehmen mit bis zu 5 Beschäftigten max. 9.000 Euro, mit bis zu 10 Beschäftigten max. 15.000 Euro förderfähig sind, wird gestrichen
  • Im Rahmen der elektronischen Abrechnung der endgültigen Umsatzeinbrüche und Fixkosten nach Programmende gibt es nunmehr eine Rückforderungs- und auch Nachschusspflicht (bei Überbrückungshilfe I keine Nachschusspflicht).

Die ergänzende Förderung des Landes durch einen fiktiven Unternehmerlohn wird in der zweiten Phase der Überbrückungshilfe fortgesetzt. Wie bereits in der ersten Phase kann die ergänzende Förderung ebenfalls über die Antragsplattform des Bundes beantragt werden.

Ein fiktiver Unternehmerlohn wird mit Festbeträgen wie folgt gewährt

  • 590 Euro bei Umsatzeinbruch zwischen 30 Prozent und unter 50 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat
  • 830 Euro bei Umsatzeinbruch zwischen 50 Prozent und 70 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat
  • 1.180 Euro bei Umsatzeinbruch von mehr als 70 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat

Tilgungszuschuss Corona für Unternehmen und Selbstständige aus den Wirtschaftsbereichen der Schausteller und Marktkaufleute, der Veranstaltungs- und Eventbranche sowie des Taxi- und Mietwagengewerbes

Seit dem 24. September 2020 können aus den Wirtschaftsbereichen der Schausteller und Marktkaufleute, der Veranstaltungs- und Eventbranche sowie des Taxi- und Mietwagengewerbes den "Tilgungszuschuss Corona" beantragen.

Mit dem Tilgungszuschuss wird einmalig die Hälfte der Jahrestilgungsrate 2020 des antragstellenden Unternehmens mit einem Satz von 80 Prozent (das heißt: 40 Prozent der Jahrestilgungsrate) gefördert. Förderfähig sind dabei die nach den Regeltilgungsplänen im Jahr 2020 anfallenden Tilgungsraten frühestens ab Bewilligung von Krediten. Das dem Kreditvertrag zugrundeliegende Realgeschäft muss vor dem 11. März erfolgt sein.

Die maximale Förderung mit dem Tilgungszuschuss beträgt 150.000 Euro je Antragsteller – soweit sich im Einzelfall kein geringerer Höchstbetrag aus beihilferechtlicher Sicht ergibt.

Das Programm ist kumulierbar mit der Überbrückungshilfe des Bundes und der Landesaufstockung mit dem fiktiven Unternehmerlohn.

Hier kann das Antragsformular für den Tilgungszuschuss Corona heruntergeladen werden:

Antragsformular Tilgungszuschuss Corona (2,02 MiB)
Anlage B - Bescheinigung des finanzierenden Kreditinstituts über die Höhe der förderfähigen Tilgungsrate (362,2 KiB)

Der Antrag ist vollständig auszufüllen, auszudrucken und eigenhändig zu unterschreiben. Daneben ist Anlage B (Bescheinigung über die Höhe der förderfähigen Tilgungsrate) vom jeweils finanzierenden Kreditinstitut vollständig ausfüllen zu lassen. Antrag und Anlagen (Anlage(n) B; bei Schaustellern und Marktkaufleuten zusätzlich die Reisegewerbekarte; bei Taxi- bzw. Mietwagenunternehmen zusätzlich die Taxi- bzw. Mietwagenlizenz) sind gut lesbar in Farbe einzuscannen und, jeweils als PDF, spätestens bis zum 24. Februar 2021 über die Plattform der regionalen Industrie- und Handelskammer hochzuladen.

Weitere Informationen zu den Fördervoraussetzungen und der Ausgestaltung des Programms, zum Verfahren, zu Ansprechpartnern sowie Hinweise zum Ausfüllen des Antragsformulars erhalten Sie in den FAQs auf der Internetseite des Wirtschaftsministeriums.

Beratungsgutschein Transformation Automobilwirtschaft

Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg bietet kleinen und mittelständischen Unternehmen (KMU) mit dem Beratungsgutschein "Transformation Automobilwirtschaft" niederschwelligen Zugang zu einer strategischen Beratung rund um die Transformation der Automobilwirtschaft, auch in Kombination mit den Herausforderungen durch Covid-19.

Wer und was wird gefördert?
Das Angebot richtet sich an mittelständische Unternehmen der Fahrzeugzuliefererindustrie und des Kfz-Gewerbes mit Hauptsitz in Baden-Württemberg mit bis zu 3.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern.
Gefördert wird die strategische Beratung durch einen der hier gelisteten Berater in einem der folgenden Themenfelder (Auswahl nicht abschließend):

  • Strategieberatung
  • Diversifizierung
  • Geschäftsmodellentwicklung
  • Produktions-/Beschaffungs- und sonstige Unternehmensprozesse sowie Arbeitsformen
  • Produktentwicklung
  • Digitalisierung im Bereich Produktion, Prozesse und Produkte
  • Forschungs- und Entwicklungsprojekte (Antragsberatung, Partnersuche)
  • Qualifizierung, Weiterbildung und Personalplanung
  • Krisenmanagement im Rahmen COVID-19
  • Change-Management
  • Data Analytics
  • Technologische Entwicklung/Trends

Wie hoch ist der Förderumfang?
Förderfähig sind 10 Beratertage (bei einer Deckelung des Tageshöchsatzes des Beraters auf 1.250 €). Maximal 80% der förderfaähigen Ausagebn werden gefördert, so dass sich ein Förderungshöchstbetrag von 10.000 € ergibt.

Wie erhält man die Förderung?
Eine Schrit-für-Schritt-Anleitung können Sie hier herunterladen
Schritt-für-Schritt-Anleitung (300,3 KiB)

Weitere Informationen erhalten Sie auch unter https://www.transformationswissen-bw.de/beratung/beratungsgutschein

Invest BW - Förderung von Innovations- und Technologievorhaben

Das Wirtschaftsministerium Baden-Württemberg hat am 15. Januar 2021 Invest BW gestartet – das größte branchenoffene Investitions- und Innovationsförderprogramm Baden-Württembergs. 300 Mio. Euro Landesfördergelder sollen Unternehmen in der Coronakrise einen Schub geben und ihnen bei Investitionen und Zukunftstechnologien helfen. Mitte Dezember 2020 beschloss die Landesregierung die Eckpunkte des Programms. Die erste Tranche des Fördergeldes über 150 Mio. Euro steht jetzt zur Verfügung

Das Programm besteht aus zwei Linien:

Invest BW für Innovationsvorhaben
Für die Erforschung und Entwicklung von Innovationen gibt es
bis zu fünf Mio. Euro Zuschuss.

Invest BW für Zukunftsinvestitionen
Zur Erweiterung oder zum Aufbau eines neuen Standortes (Ansiedlungen) oder für Investitionen in die Transformation oder Diversifizierung einer Betriebsstätte können Unternehmen
bis max. eine Million Euro bekommen.

Wer wird gefördert?
Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft und der freien Berufe, die ihren Sitz, eine Niederlassung oder eine Betriebsstätte in Baden-Württemberg haben oder errichten wollen. Der Umsetzungszeitraum der Förderprojekte soll 24 Monate betragen.

Eine Artragstellung ist ab sofort auf der Homepage von Invest BW möglich. Dort erhalten Sie auch weitere Informationen zum Antragsverfahren.

Sofortbürgschaften des Landes für Unternehmen bis zehn Beschäftigte - Antragstellung ab sofort möglich

Seit heute, 15.07.2020 können Soloselbstständige, Freiberufler und Betriebe mit bis zu zehn Beschäftigten die Sofortbürgschaften des Wirtschaftsministeriums und der Bürgschaftsbank Baden-Württemberg beantragen. Die Bürgschaften schließen die Lücke des KfW-Schnellkredits des Bundes der nur Unternehmen mit mehr als zehn Beschäftigten zur Verfügung steht.

Unternehmen können die Sofortbürgschaft auf zwei Wegen beantragen. Über das Portal Ermoeglicher.de können sie bei positiver Prüfung eine elektronische Vorabzusage für eine Sofortbürgschaft in Höhe von 90 Prozent für einen Kredit bis zu 250.000 Euro der Bürgschaftsbank Baden-Württemberg erhalten. Diese Vorabzusage wird direkt an ein Kreditinstitut nach Wahl zugeleitet. „Damit haben Unternehmen, die noch nicht über eine Hausbank verfügen, die Möglichkeit, ihre Anfrage online und bankenunabhängig zu stellen“, so Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut. In diesen Fällen könne die Bürgschaft auf 100 Prozent erhöht werden.

Daneben ist der Antragsweg über das klassische Hausbankverfahren möglich. Hier beantragt die Hausbank eine Bürgschaft in Höhe von 90 Prozent für ein Darlehen bis zu 125.000 Euro. Für eine spätere weitere Finanzierung (bis maximal 125.000 Euro) kann sie auf Wunsch 100 Prozent Bürgschaft erhalten.

Krisenberatung Corona für kleine und mittlere Unternehmen gestartet

Die „Krisenberatung Corona“ des Wirtschaftsministeriums des Landes ist am 15.05.2020 an den Start gegangen. Selbstständige und Unternehmen mit bis zu 250 Mitarbeitern können sich bei einem von vier branchenorientierten Beratungsdiensten informieren und eine kostenlose Beratung durch einen erfahrenen Experten erhalten.

Dabei geht es beispielsweise darum, wie die eigene unternehmerische Lage zu bewerten ist, welche Fördermöglichkeiten es gibt und welche Strategie dabei helfen kann, die Krise zu überwinden. Die Unternehmen können bis zu vier Beratungstage kostenlos in Anspruch nehmen. Gemeinsam können sie mit den vom Land finanzierten Beratern auch eine Liquiditätsplanung durchführen lassen und sich auf anstehende Gespräche mit Banken vorbereiten.

Für die „Krisenberatung Corona“ wurden diese Beratungsdienste beauftragt:

Interessierte Unternehmen können sich direkt an die Beratungsdienste wenden. Bei einem Erstgespräch werden die Fördervoraussetzungen abgeklärt, die Beratungsbedarfe analysiert und ein geeigneter Krisen- und Sanierungsexperte vermittelt.

Weitere Informationen erhalten Sie auf der Internetseite des Landes Baden-Württemberg hier.

KfW-Schnellkredit für Unternehmen mit mehr als 10 Mitarbeitern - Beantragung ab sofort möglich

Für Anschaffungen (Investitionen) und laufende Kosten (Betriebsmittel) können mittelständische Unternehmen den neuen KfW-Schnellkredit beantragen. Der Kredit wird zu 100 % abgesichert durch eine Garantie des Bundes. Das erhöht die Chancen der Unternehmen deutlich, eine Kreditzusage zu erhalten. Der Kredit kann ab sofort über die Hausbank der Unternehmen beantragt werden.

Das Wichtigste:

  • Förderkredit für Anschaffungen und laufende Kosten
  • für Unternehmen mit mehr als 10 Mitarbeitern, die mindestens seit Januar 2019 am Markt sind
  • 100 % Risikoübernahme durch die KfW
  • keine Risikoprüfung durch die Hausbank
  • Max. Kreditbetrag: bis zu 25% des Jahresumsatzes 2019
    - Unternehmen mit bis zu 50 Beschäftigten erhalten max. 500.000 Euro
    - Unternehmen mit mehr als 50 Beschäftigten erhalten max. 800.000 Euro
  • Der Zinssatz orientiert sich an der Entwicklung des Kapitalmarktes und wird spätestens mit Zusage der KfW festgelegt.
  • bis zu 10 Jahre Zeit für die Rückzahlung, 2 Jahre keine Tilgung
  • Voraussetzung: Das Unternehmen hat im Durchschnitt der Jahre 2017 bis 2019 oder 2019 einen Gewinn erzielt

Weitere Informationen zum KfW-Schnellkredit erhalten Sie auf der Internetseite der KfW.
Die Vorbereitung Ihres Kreditantrags ist auf der Internetseite des KfW-Förderassistenten möglich.

Die richtige Hilfe in der Corona-Krise finden

Die Online-Plattform www.durchblick-macher.de soll kleinen Unternehmen und Selbstständigen helfen, die richtigen Hilfen in der Corona-Krise zu finden. Mittels der Beantwortung von neun Fragen können Unternehmer hier einfach und schnell herausfinden, welche Mittel Sie beantragen können. Übersichtlich werden einem am Ende mögliche Leistungen angezeigt.

B2B-Pinnwand der Region Stuttgart

In Form einer Pinnwand werden hier Gesuche und Angebote von Unternehmen aus der Region Stuttgart in Folge der Corona-Pandemie gesammelt. So werden Vernetzung und Lieferketten am Standort in dieser wirtschaftlichen Ausnahmesituation gestärkt. Jedes Unternehmen kann auf der unter https://b2b.region-stuttgart.de/ selbstständig seine Angebote und Gesuche einpflegen. Gerne übernehmen wir auch für Sie die Einstellung Ihre Angebote bzw. Gesuche. Senden Sie hierzu einfach eine Mail an wirtschaftsfoerdung@boeblingen.de mit folgenden Angaben:

  • Angabe ob Angebot oder Gesuch
  • Firmenname
  • Detailangaben zum Angebot oder Gesuch
  • Kontaktdaten (Adresse, Telefon, Email)
  • Link zum Angebot/Gesuch auf Ihrer Homepage (wenn vorhanden)

Die Pinnwand ist ein Kooperationsangebot der Wirtschaftsförderung Region Stuttgart in Verbindung mit der IHK Region Stuttgart, der HWK Region Stuttgart, der Messe Stuttgart sowie der Stuttgarter Zeitung und der Stuttgarter Nachrichten.

Start-up BW Pro-Tect - Förderprogramm für von der Corona-Krise betroffene Start-ups

Durch die Corona-Pandemie haben Gründerinnen und Gründer verstärkt mit ausbleibenden Finanzierungsrunden und daraus resultierenden Liquiditätsengpässen zu kämpfen. Damit innovative und aussichtsreiche Gründungsvorhaben und Start-ups durch die Corona-Krise nicht verloren gehen, weitet das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg die bewährte Frühphasenförderung Start-up BW Pre-Seed aus und schafft das Förderprogramm "Start-up BW Pro-Tect".
Ziel des Förderprogramms ist es, kurzfristige Liquiditätsengpässe bis zur nächsten Finanzierungsrunde zu überbrücken. Start-up BW Pro-Tect ermöglicht krisengeschüttelten Start-ups, die eine erste Finanzierungsrunde bereits erfolgreich beendet haben, erneut den rückzahlbaren Zuschuss in Höhe von bis zu 200.000 Euro zu beantragen.

Voraussetzungen für eine Förderung:

  • Der zusätzliche Liquiditätsbedarf muss aufgrund negativer Effekte bedingt durch die Corona-Pandemie entstanden sein.
  • Die Gründung des Start-ups darf nicht länger als fünf Jahre zurückliegen
  • Es wurden noch keine Gewinne ausgeschüttet (Gemäß Artikel 22 AGVO).
  • Grundsätzlich darf noch nicht mehr als 2 Millionen Euro Eigenkapital aufgenommen worden sein.
  • Es handelt sich um ein wachstumsorientiertes Geschäftsmodell, welches im Kern von innovativen Produktentwicklungen oder Anwendungen getragen wird (beispielsweise KI-Anwendungen, Plattformtechnologien, E-Commerce, Smart-Green-Technologien, Industrie 4.0 oder Life Sciences).
  • Die Empfehlung sowie die Begleitung des Start-ups erfolgt durch einen Partner. Eine Liste der Partner finden Sie auf der Internetseite von Start-up BW.
  • Private Ko-Investoren übernehmen mindestens 20 Prozent der Start-up-Finanzierung zu gleichen Konditionen wie das Land Baden-Württemberg.
  • Die Berechnungsgrundlage für den Finanzierungsbedarf ist der „Cashburn“, also die fortlaufenden zahlungswirksamen Kosten abzüglich etwaiger Umsätze der nächsten sechs Monate

Mit dem Antrag auf eine Förderung mit Start-up BW Pro-Tect sind folgende Unterlagen vorab beim Partner einzureichen:

  • Pitch Deck
  • Captable und letzte Vertragsdokumentation
  • Letzter Jahresabschluss sowie die beiden letzten vorliegenden betriebswirtschaftlichen Auswertungen (BWA)
  • Termsheet und Letter of Interest (soweit vorhanden)

Weitere Informationen zum Förderprogarmm sowie eine Liste der Partner finden Sie auf der Internetseite von Start-up BW.

Stundung Gewerbesteuerforderung

Um den Böblinger Firmen und Betrieben in Zeiten des Corona-Virus den Rücken zu stärken, hat die Stadtverwaltung Böblingen Erleichterungen umgesetzt: Unternehmen können ab sofort die Stundung vornehmlich städtischer Gewerbesteuer-Forderungen beantragen. Grundlage dafür sind entsprechende Regelungen des Bundesfinanzministeriums im Einvernehmen mit den obersten Finanzbehörden der Länder.
 
Betroffene Betriebe können vornehmlich für bereits fällige oder noch fällig werdende Gewerbesteuerzahlungen einen Antrag auf Stundung stellen. Es besteht dabei die Möglichkeit, die Forderungen in Gänze zu stunden oder in selbst gewählten Raten auszugleichen. Es werden von Seiten der Stadt hierfür keine Stundungszinsen erhoben.
Im Antrag ist stets eine Begründung anzugeben, die die jeweiligen Verhältnisse darlegt und auf die Corona-Lage Bezug nehmen sollte.
 
Böblingens Erster Bürgermeister Tobias Heizmann erläutert: „Wir wissen um die aktuell schwierige Situation unserer Unternehmen, die oft auch bis an deren Existenz geht. Mit dieser Regelung wollen wir unseren Beitrag leisten, die Corona-Krise für betroffene Unternehmer/-innen etwas abzufedern.“
 
Den entsprechenden Antrag finden Sie hier zum Herunterladen und Ausfüllen. (1,729 MiB)
 
Hinweis: Eine Herabsetzung der Gewerbesteuer-Vorauszahlungen für 2020 ist direkt beim zuständigen Finanzamt zu beantragen.

Weitere steuerliche Erleichterungen - Herabsetzung der Sondervorauszahlung bei der Umsatzsteuer

Neben zinslosen Stundungen und erlassenen Säumniszuschlägen (siehe auch hier) ist es nun auch möglich, Sondervorauszahlungen bei der Umsatzsteuer für das Jahr 2020 herabzusetzen.

Dabei geht es um eine Sonderzahlung für eine Dauerfristverlängerung, mit der die Anmeldung und Zahlung der Umsatzsteuer um einen Monat nach hinten geschoben wird. Man zahlt also eine Art Abschlag, um erst später abrechnen zu müssen. 

„Das hilft insbesondere dem umsatzstarken Handel, der derzeit teils gar keine Umsätze macht”, erklärte Finanzminsterin Edith Sitzmann. Bereits gezahlte Sondervorauszahlungen können erstattet werden. Sollte die Sondervorauszahlung erst noch fällig werden, weil die Dauerfristverlängerung neu beantragt wird, verzichten die Finanzämter auf Antrag auf die Sondervorauszahlung. Voraussetzung ist, dass die Unternehmen nachweislich unmittelbar und erheblich von der Corona-Krise betroffen sind. In welcher Höhe die Sondervorauszahlung herabgesetzt werden kann, hängt vom Einzelfall ab. Bereits gewährte Dauerfristverlängerungen bleiben unabhängig von der Herabsetzung der Sondervorauszahlung unverändert bestehen. 

Am einfachsten und schnellsten kann ein Antrag auf Herabsetzung über ELSTER, die elektronische Steuersoftware, gestellt werden. Dafür ist eine berichtigte Anmeldung nötig. Hierzu steht der Vordruck „Dauerfristverlängerung/Sonderzahlung (monatlich)” zur Verfügung.

KfW-Corona-Hilfe

Mit verschiedenen Maßnahmen trägt die staatliche KfW-Bank dazu bei, die kurzfristige Versorgung der Unternehmen mit Liquidität zu erleichtern. Über ihre Hausbanken erhalten kleine, mittlere und große Unternehmen mit einem Umsatz bis 2 Mrd. Euro den Zugang zu günstigen Krediten und Bürgschaften.

Die Kreditbedingungen der KfW-Corona-Hilfe wurden jetzt nochmals verbessert: Niedrigere Zinssätze und eine vereinfachte Risikoprüfung der KfW bei Krediten bis zu 3 Mio. Euro schaffen für Unternehmen eine weitere Erleichterung.

Wird ein Kredit für Investitionen und Betriebsmittel beantragt, übernimmt die KfW einen Teil des Risikos der Hausbank. Das erhöht die Chancen einer Kreditzusage (für große Unternehmen bis zu 80 % Risikoübernahme, für kleine und mittlere Unternehmen bis zu 90 % Risikoübernahme)

Weitere Hinweise und die Möglichkeit den Kreditantrag vorzubereiten erhalten Sie auf der Internetseite der KfW.

Hinweise zur Antragstellung:

  • deutlich verschlankter Antragsprozess (Fast Track-Verfahren mit vereinfachter Risikoprüfung für Kreditbeträge über 3 Millionen Euro und bis einschließlich 10 Millionen Euro)
  • bei Kreditbeträgen bis zu 3 Millionen Euro verzichtet die KfW sogar vollständig auf die Einreichung von Unterlagen
  • Anträge werden über die Hausbank gestellt, Auszahlungen erfolgen schnellstmöglich und eine unbürokratische Antragsstellung wird sichergestellt.

weitere Kredit- und Bürgschaftsprogramme für Unternehmen

Auch die L-Bank und die Bürgschaftsbank Baden-Württemberg haben diverse Kredit- und Bürgschaftsprogramme zur Unterstützung der durch die Corona-Krise in wirtschaftliche Schieflage geratenen Unternehmen aufgelegt.

  • Informationen über die Programme der L-Bank erhalten Sie unter dem folgenden Link sowie in dieser Übersicht. (88,5 KiB)
  • Informationen über die Programme der Bürgschaftsbank erhalten Sie unter dem folgenden Link sowie in dieser Übersicht. (459,7 KiB)

Online Marktplätze als Hilfe in Zeiten von Corona - Informationen, Tipps und Erklärungen der IHK Region Stuttgart

Durch die Einschränkungen im stationären Einzelhandel ist dieser zum Umdenken gezwungen. Viele Händler denken über den Verkauf Ihrer Waren über einen Online-Marktplatz nach. Die IHK Region Stuttgart hatte Ende März ein Webinar zu diesem Thema veranstaltet. In der Präsentation (529,5 KiB) hierzu finden Sie Informationen, Tipps und Erklärungen rund um den Einstieg in den Online-Handel.

Förderung unternehmerischen Know-hows - Unternehmensberatung

Die bestehende Rahmenrichtlinie des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) zur Förderung unternehmerischen Know-hows wurde um ein Modul für Corona betroffene KMU und Freiberufler bis zunächst 31. Dezember 2020 ergänzt.

Grundlegende Anpassungen sind u.a.:

  • betroffene Unternehmen erhalten einen Zuschuss für eine Beratungsleistung in Höhe von 100 %, maximal jedoch 4.000 Euro, der in Rechnung gestellten Beratungskosten (Vollfinanzierung)
  • betroffene Unternehmen können bis zur Ausschöpfung der maximalen Zuschusshöhe mehrere Beratungen im Rahmen des neuen Kontingentes beantragen
  • Zuschuss wird vom Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) als Bewilligungsbehörde direkt auf das Konto des Beratungsunternehmens ausgezahlt
  • antragsberechtigte Unternehmen werden von einer Vorfinanzierung der Beratungskosten entlastet
  • betroffene Unternehmen müssen kein Informationsgespräch mit einem regionalen Ansprechpartner vor Antragstellung führen.
    Ein freiwilliges Gespräch mit dem Regionalpartner kann dennoch nützlich sein, da diese ebenfalls umfangreiche Unterstützung für betroffene Unternehmen anbieten.
  • Anträge auf Förderung einer Beratung nach diesen Bestimmungen können zunächst bis einschließlich 31. Dezember 2020 gestellt werden

Weitere Informationen können Sie der entsprechenden Internetseite des Bundesamts für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) sowie dem Merkblatt (324,8 KiB) „Vom Coronavirus betroffene Unternehmen“ (Stand: 03.04.2020) entnehmen..

Zur Antragstellung ist auf der Internetseite des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfurhkontrolle möglich. Die Anleitung zum Antrag (133,5 KiB) gibt Hinweise zu abweichenden Eintragungen im Antragsformular.

Grundsicherung für Selbstständige

Wenn es hart auf hart kommt können auch Selbstständige und Freiberufler Grundsicherung beantragen, um Miete, Krankenversicherung und mindestens teilweise auch den Lebensunterhalt zu decken. Ein Anspruch besteht dann, wenn sie und ggf. ihre Familie bzw. Mitglieder ihrer Bedarfsgemeinschaft zu wenige oder keine eigenen Mittel zur Sicherung des Lebensunterhalts zur Verfügung haben.

Weitere Informationen erhalten Sie in den FAQs der Bundesagentur für Arbeit. Bei der Bundesagentur für Arbeit ist hierfür auch eine Sonderhotline geschaltet. Unter Telefon 0800 4 5555 23 können Fragen zur Grundsicherung für Selbstständige schnell und kompetent beantwortet werden.

Flexibilisierung Kurzarbeitergeld

Folgende Erleichterungen beim Zugang zum Kurzarbeitergeld wurden beschlossen:

  • Absenkung des Quorums der von Arbeitsausfall betroffenen Beschäftigten im Betrieb auf bis zu 10 %.
  • Teilweiser oder vollständiger Verzicht auf Aufbau negativer Arbeitszeitsalden.
  • Kurzarbeitergeld auch für Leiharbeitnehmer.
  • Vollständige Erstattung der Sozialversicherungsbeiträge durch die Bundesagentur für Arbeit

Viele konkrete Fragen und Antworten zum aktuellen Corona-Kurzarbeitergeld hat der Deutsche Industrie- und Handelskammertag auf seiner Internetseite zusammengetragen. Für Anträge, Detailfragen und die Auszahlung ist die Bundesagentur für Arbeit zuständig, das auch ein entsprechendes Merkblatt zum Kurzarbeitergeld (237,8 KiB) heraus gegeben hat.

Arbeits- und arbeitsschutzrechtliche Fragen zum Coronavirus

Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales hat unter diesem Link eine umfangreiche Liste von FAQs zu arbeitsrechtlichen Fragestellungen im Zusammenhang mit dem Coronavirus erstellt.

Steuerliche Hilfsangebote

Bitte nehmen Sie frühzeitig Kontakt mit dem zuständigen Finanzamt auf. Verschiedene steuerliche Hilfsangebote der Finanzämter stehen zur Verfügung:

  • Auf Antrag besteht die Möglichkeit, laufende Vorauszahlungen zur Einkommensteuer bzw. Körperschaftsteuer herabzusetzen oder auszusetzen. Um steuerliche Erleichterungen schnell, unkompliziert und unbürokratisch gewähren zu können, gibt es ein vereinfachtes Antragsformular (106,7 KiB) für Stundungen bzw. Anpassungen von Vorauszahlungen.
  • Fällige Steuerzahlungen lassen sich stunden und Säumniszuschläge können erlassen werden.
  • Steuerabzugsbeträge im Sinne des § 222 Satz 3 und 4 Abgabenordnung (Lohnsteuer und Kapitalertragsteuer) können nicht gestundet werden. Für Steuerabzugsbeträge besteht die Möglichkeit, einen Antrag auf Vollstreckungsaufschub bei Ihrem zuständigen Finanzamt einzureichen. Auf Vollstreckungsmaßnahmen kann unter bestimmten Voraussetzungen vorübergehend verzichtet werden.
  • Zudem ist ab sofort ein Antrag auf pauschalierte Herabsetzung bereits geleisteter Vorauszahlungen für 2019 möglich. Von der Corona-Krise betroffene Unternehmen erhalten bei Verlusten in 2020 nun die Möglichkeit, eine Erstattung der in 2019 gezahlten Vorauszahlungen auf Grundlage eines pauschal ermittelten Verlustes in Höhe von 15 Prozent des Saldos der maßgeblichen Einkünfte (Gewinn- und Vermietungseinkünfte) zu beantragen. Das Bundesministerium der Finanzen hat am 24.04.2020 ein entsprechendes Schreiben (86,5 KiB) veröffentlicht, das Sie hier (86,5 KiB) herunterladen können.

Online-Tool zur Unterstützung bei der Suche nach passenden Fördermitteln

Unter www.wir-bleiben-liqui.de steht ein ganz einfaches Online-Tool zur Verfügung, mit dem Selbstständige und Unternehmen schnell und unkompliziert prüfen können, welche der aktuellen Förderungen in der Corona-Krise für sie in Frage kommen.

Das Online-Tool hilft von der Fördermittelfindung bis zur Vorbereitung der Unterlagen für die Bank.

Infoseite des Landkreis Böblingen

Auf der Seite des Landkreis Böblingen stellen die Wirtschaftsförderungen aus dem Landkreis Böblingen Hinweise zu Fördermöglichkeiten verschiedener Organisationen wie z.B. KfW oder Bundesfinanzministeriums für Sie zusammen. Sie erreichen die Seite über folgenden Link: https://www.lrabb.de/corona_wirtschaftshilfen.

Hilfestellungen und Informationen der IHK Region Stuttgart

Die IHK Region Stuttgart hat unter diesem Link auf ihrer Homepage eine laufend aktualisierte Zusammenstellung verschiedener Informationen und Links zum Thema für Unternehmen veröffentlicht:

Die IHK hat zudem eine Krisenhotline eingerichtet. Diese ist von Montag bis Freitag von 08:00 bis 20:00 Uhr unter 0711 / 2005 1677 erreichbar.  Hier berät Sie ein Team aus mehr als 30 Fachexperten unterschiedlicher Fachbereiche zu aktuellen Fragen. Zum Beispiel zu Kurzarbeitergeld, Schließungen im Handel, Absage der Ausbildungsprüfungen, Liquiditätsengpässen, Vertragsrecht, Arbeitsrecht und vieles mehr. Fragen können auch an die E-Mail-Adresse corona-hilfe@stuttgart.ihk.de geschickt werden. Die IHK beantwortet diese spätestens am Folgetag.

Infoseite der Wirtschaftsförderung Region Stuttgart

Die Wirtschaftsförderung der Region Stuttgart stellt unter www.wrs.region-stuttgart.de/corona  laufend aktuelle Unterstützungsangebote und Fördermaßnahmen für Unternehmen, Selbstständige und Freiberufler der Region zusammen.

Branchenspezifische Angebote sind auf den jeweiligen Branchen-Sites der WRS unter den folgenden Links zu finden:

Hotline und Übersicht über Fördermöglcihkeiten des Wirtschaftsministeriums

Das Wirtschaftsministerium des Landes Baden-Württemberg hat bei Fragen von Unternehmen bspw. ob ein Geschäft geöffnet blieben darf oder schließen muss oder zu finanziellen Hilfen auch eine gebührenfreie Hotline geschaltet. Diese ist von Montag bis Freitag von 09:00 bis 18:00 Uhr unter 0800 40 200 88 zu erreichen. Gerne kann das Wirtschaftsministerium auch per Mail unter coronaverordnung@wm.bwl.de (bei Fragen zur Corona-Verordnung) oder finanzierungen@wm.bwl.de (bei Fragen zur Soforthilfe) kontaktiert werden.

Zudem hat das Wirtschaftsministerium eine Übersicht über die wichtigsten Förderprogramme veröffentlcht, die hier herunter geladen werden kann:
Übersicht Förderprogramme in der Corona-Pandemie (Stand 16.11.) (313,2 KiB)

Allgemeine Informationen

Neue Studie "Büroimmobilienmarkt Region Stuttgart 2020"

Mit seinem Büroflächenbestand gehört Böblingen zu den vier größten im Stuttgarter Umland. Dies ergab die Marktstudie "Büroimmobilienmarkt Region Stuttgart 2020" der Wirtschaftsförderung Region Stuttgart in Zusammenarbeit mit der Bulwiengesa AG, an der sich die Wirstchaftsförderung der Stadt Böblingen aktiv beteiligt hat.

Die Marktstudie Büroimmobilienmarkt Region Stuttgart 2020 trifft Aussagen über den Bürobestand, die Beschäftigtenentwicklung im Büromarkt, die Leerstandsquote, das Mietpreisniveau und die Büroflächenpotenziale. Die Erkenntnisse schaffen ein einheitliches, transparentes Informationsniveau und unterstützen alle Beteiligten des Büroimmobilienmarktes bei ihren Entscheidungen und dienen auch der Wirtschaftsförderung als wichtige Grundlage bei ihrer täglichen Arbeit. Die neue Studie ist eine Fortschreibung der Analyse aus dem Jahr 2013

Eine Kurzfassung der Studie kann hier heruntergeladen werden.
Kurzfassung "Büroimmobilienmarkt Region Stuttgart 2020" (2,451 MiB)

Fachkräfteeinwanderungsgesetz

Das Fachkräfteeinwanderungsgesetz, welches am 01. März 2020 in Kraft tritt, soll die Einwanderung qualifizierter Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer aus Drittstaaten erleichtern.

Die Anerkennung der Qualifikation bleibt für Fachkräfte mit Berufsausbildung nach wie vor Voraussetzung. Es gibt jedoch Erleichterungen in einigen Bereichen. Für Fachkräfte mit Hochschulabschluss ändert sich durch das neue Gesetz an den bisherigen Regeln nichts.

Was ändert sich für Fachkräfte aus Drittstaaten durch das Fachkräfteeinwanderungsgesetz?

Die wichtigsten Regelungen auf einen Blick:
- Als Fachkraft gelten künftig einheitlich Hochschulabsolventen und Beschäftigte mit qualifizierter Berufsausbildung.
- Für Fachkräfte ist die Anerkennung zwingend erforderlich, um in ihrem Beruf arbeiten zu dürfen.
- Für Fachkräfte mit Arbeitsvertrag und Anerkennung entfällt die Vorrangprüfung. Damit muss nicht mehr vor jeder Einstellung einer Fachkraft aus einem Drittstaat festgestellt werden, ob eine Bewerberin oder ein Bewerber aus Deutschland, EU/EWR/Schweiz oder einem Drittstaat mit unbeschränktem Arbeitsmarktzugang zur Verfügung steht.
- Die Begrenzung auf die sogenannten Engpassberufe entfällt.
- Auch Fachkräfte mit qualifizierter Berufsausbildung können für eine befristete Zeit zur Jobsuche einreisen. Voraussetzung sind Deutschkenntnisse und die Sicherung des Lebensunterhaltes in Deutschland.
- Die Möglichkeit zum Aufenthalt für Qualifizierungsmaßnahmen in Deutschland werden verbessert. Anerkennungsverfahren können im Rahmen von Vermittlungsabsprachen der Bundesagentur für Arbeit (BA) vollständig im Inland durchgeführt werden.

Hinweis: IT-Spezialisten können unter bestimmten Voraussetzungen auch ohne formalen Abschluss Zugang zum Arbeitsmarkt erhalten.

Quelle: www.anerkennung-in-deutschland.de

Neuer "Ausbildungsatlas" des Landkreises Böblingen erschienen

Die Broschüre "Ausbildungsatlas" stellt Ausbildungsberufe und ausbildende Betriebe im Landkreis Böblingen vor und bietet mit einem Bewerbungsratgeber Unterstützung bei der Stellensuche. Die Broschüre liefert einen Überblick über die wirtschaftliche Vielfalt und unternehmerische Leistungsfähigkeit der Betriebe der Region und präsentiert Berufsbildende Schulen, Weiterbildungsmöglichkeiten und Ausbildungsinitiativen im Landkreis Böblingen. Die Broschüre gibt es auch in einer Online-Blätterversion

LANDKREIS BÖBLINGEN BETEILIGT SICH AM PROJEKT DIGITRANS

Der Landkreis Böblingen wird im Digitalisierungsatlas von Prognos als einer von 10 regionalen Hotspots der Digitalisierung mit ausgezeichneten Chancen bewertet. Damit dies so bleibt, beteiligt sich die Wirtschaftsförderung des Landkreises Böblingen am Projekt DIGITRANS. Der Schwerpunkt des Projekts liegt in der Unterstützung von kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) aus der Kreativwirtschaft, der Gesundheitsbranche und dem produzierenden Gewerbe. Ziel ist es, die Geschäftsmodelle der teilnehmenden KMU weiterzuentwickeln und in digitale Geschäftsmodelle zu transformieren. Digitale Geschäftsmodelle bieten KMU eine hervorragende Möglichkeit, effizient und effektiv in heutigen und zukünftigen Märkten zu agieren. Zu diesem Zweck entwickeln 15 internationale Projektpartner aus der Donauregion eine neue Innovationsmethode, die passgenau auf die Bedüfnisse von KMU zugeschnitten ist. Die neue DIGITRANS Methode wird im Rahmen von praxisorientierten Trainings den KMU vermittelt.

Ansprechpartner bei der Wirtschaftsförderung des Landkreises Böblingen ist Frau Sarah Trede-Kritikakis Mail

aktuelle Ausschreibungen/Wettbewerbe

derzeit keine aktuellen Ausschreibungen/Wettbewerbe

Veranstaltungen

derzeit keine Veranstaltungen

Weitere Informationen

Kontakt

Tobias Hackmaier

Liegenschafts-und Wirtschaftsförderungsamt

Telefon (0 70 31) 6 69 14 26
Gebäude: Altes Rathaus
Raum: 318
Aufgaben: Referat für Wirtschaftsförderung